Bundesheer: Stellung wird teilweise digitalisiert

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02.07.2026 11.03Online seit heute, 11.03 UhrDer Stellungsprozess, den in Österreich alle männlichen Jugendlichen und jungen Erwachsenen durchlaufen, wird zum Teil digitalisiert.Bereits vor dem Termin an einer der sechs Stellungskommissionen können die Kandidaten medizinische Befunde auf eine Plattform hochladen, Ausbildungen und persönliche Interessen und Kenntnisse bekanntgeben. Das teilte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) heute vor Journalisten und Journalistinnen in Klagenfurt mit.„Die Grundwehrdiener sind die Basis für unser Heer“, sagte Tanner. Das Stellungsprozedere verkürze sich, da etwa Dokumente überAusbildung und Vorerkrankungen digital zur Verfügung gestellt werden können.Der Datenschutz spiele hier eine große Rolle, besonders wenn es um sensible Daten wie medizinische Befunde gehe, so Tanner. Und: „Die Teilnahme an der digitalen Abwicklung ist immer freiwillig.“Eine „bessere Datenqualität und einen vereinfachten, verbesserten Ablauf“ betonte auch der Staatssekretär für Digitalisierung, Alexander Pröll (ÖVP). Man habe nicht nur ein klassisches Papierformular digitalisiert, sondern den gesamten Prozess transformiert, so Herbert Binder, der Abteilungsleiter für Personalapplikationen.Schließlich kann man online auch den Stellungstermin verschieben und Atteste zur Begründung einbringen. Auch ein Wunschtermin für die Einberufung kann bekanntgegeben werden.