Bericht: Russische Drohnen spionierten in Europa

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02.07.2026 16.03Online seit heute, 16.03 UhrDrohnen über Flughäfen, Militärbasen und Einrichtungen der nuklearen Teilhabe: Der Analyse einer britischen Denkfabrik zufolge hat Russland ein Dutzend NATO-Staaten über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren weitgehend unbehelligt mit einer Drohnenkampagne überzogen.Gestartet wurden die unbemannten Flugobjekte demzufolge von Tankern der russischen „Schattenflotte“, Frachtern in Küstennähe und kleineren Wasserfahrzeugen. In dem Bericht des International Institute for Strategic Studies (IISS) werden 144 Vorfälle in 13 Ländern zwischen August 2024 und Februar 2026 beleuchtet.Obwohl nicht jeder einzelne Vorfall von Moskau ausgegangen sein dürfte, sehen die Fachleute ein klares Muster, hieß es in einer Mitteilung zu der Analyse. Offiziell bestätigt habe das bisher aber keine westliche Regierung.Hintergrund für die Kampagne dürfte demzufolge unter anderem eine russische Spionagetätigkeit sein, die seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine und der Ausweisung vieler russischer Diplomaten stärker auf von Drohnen gesammelte Informationen angewiesen ist.Es sei auch darum gegangen, die Reaktionsfähigkeit der NATO-Staaten zu testen. Dem Bericht zufolge zeigte die Kampagne deutliche Schwächen in der europäischen Flugabwehr auf, die noch immer auf herkömmliche Bedrohungen ausgerichtet sei.