Pensionsantrittsalter von Frauen gestiegen

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30.06.2026 12.35Online seit heute, 12.35 UhrDas durchschnittliche Pensionsantrittsalter von Frauen ist im vergangenen Jahr auf 60,7 Jahre gestiegen, wie heute aus dem Rechnungsabschluss der Pensionsversicherung (PV) hervorgeht. 2024 lag der Wert bei 60,2 Jahren.Bei Männern stieg das Antrittsalter minimal auf 62,4 Jahre (2024: 62,3). Auch die Höhe der Durchschnittspension wuchs bei Frauen stärker. Konkret waren es 1.948,50 Euro, Männer bekommen mit 2.880,70 Euro immer noch deutlich mehr.Der Gender-Pension-Gap sank somit von 33,9 auf 32,4 Prozent. Berechnet wurde das Antrittsalter für alle Eigenpensionen, also von Personen, die zuvor selbst in die Pensionsversicherung eingezahlt haben. Die Zahl der Pflichtversicherten stieg zuletzt im Jahresschnitt von 3,68 auf 3,69 Millionen.Die Summe der Beiträge stieg 2025 um fünf Prozent auf 40,7 Milliarden Euro (2024: 38,7 Mrd.), teilte die PV mit. Nach einem Rückgang im Vorjahr sind die Pensionsneuzugänge mit 109.276 nun wieder etwas höher.Neuerlich deutlich stieg der Pensionsaufwand mit nunmehr 50,5 Mrd. Euro. 2024 waren es noch 47,3 Mrd. (plus 6,8 Prozent). Die Ausfallhaftung des Bundes – jener Betrag, um den die Aufwendungen die Erträge übersteigen – erhöhte sich um 17,5 Prozent auf 10,4 Mrd.Für inklusive Hilfsmittel im Bereich Gesundheitsvorsorge und Rehabilitation gab die PV 1,5 Mrd. aus (plus 4,8 Prozent). Der Verwaltungsaufwand sank 2025 gemäß den Angaben auf 0,7 Prozent der Gesamtaufwendung.Für Dagmar Belakowitsch, Arbeits- und Sozialsprecherin der FPÖ, sind die Zahlen ein „weiterer Beleg für das schwarz-rot-pinke Regierungsversagen, insbesondere am Arbeitsmarkt“. Sie würden die Konsequenzen einer verfehlten Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik zeigen, hieß es in einer Aussendung.