Fast eine ganze Woche dauern die offiziellen Trauerfeierlichkeiten für den langjährigen Machthaber Ajatollah Ali Chamenei. Teheran nützt die trauernden Massen, die auch am Montag zu Hunderttausenden durch die Straßen der Hauptstadt zogen, als Machtdemonstration – und tatsächlich sitzt das Regime wohl fester im Sattel als vor dem Krieg mit den USA und Israel. Allerdings: Die Ereignisse der vergangenen Monate bedeuteten eine deutliche Zäsur – und wer in Zukunft im Iran den Ton angibt, scheint offen.