Leo-Windtner-Gedenkturnier zugunsten von Acakoro

Wait 5 sec.

FOTOKERSCHI / WERNER KERSCHBAUMMAYR / HANNES DRAXLERFür den guten Zweck abgeschlagen wurde gestern, Samstag, 4. Juli 2026, wieder den ganzen Tag im Golfclub Linz St. Florian-Tillysburg: Auch wenn das Turnier schon seit mehr als 10 Jahren stattfindet, so war es dennoch eine Premiere: Das Charity-Golfturnier zugunsten des Hilfsprojekts Acakoro wurde erstmals als „Leo-Windtner-Gedenkturnier“ gespielt – und das erneut mit großem Erfolg: Fast 30.000 Euro konnten wiederum als Reinerlös für das Entwicklungshilfe-Projekt Acakoro in Nairobi in Kenia für die Mädchen und Burschen aus dem Slum Korogocho erspielt werden. Vereinsobmann Gerhard Rumetshofer, Präsident Willi Prechtl, Geschäftsführer Stefan Köglberger und das Vorstandsteam konnten beim bereits 13. Charity Golfturnier erneut zahlreiche aktuelle und ehemalige Spitzensportler:innen sowie Unternehmer:innen und Spieler:innen willkommen heißen, die sich alle in den Dienst der guten Sache stellten: vom langjährigen Skisprung-Ass Michael Hayböck über die ehemaligen Ski-Asse Thomas Sykora und Jimmy Steiner bis hin zu den Torhüter Legenden Klaus Lindenberger (Fußball) und Ewald Humenberger (Handball) sowie die Kanutinnen Ana und Adriana Lehaci und Profi-Golfer Florian Schweighofer.Das Projekt Acakoro in Kenia ist untrennbar auf immer mit den Acakoro-Initiatoren und Namen Helmut Köglberger, 2018 verstorbener Lask-Jahrhundertfußballer, und dem leider im August 2025 verstorbenen Leo Windtner verbunden. Daher ist es Jahr für Jahr für viele Spieler:innen, Unternehmen und Sponsoren auch selbstverständlich, beim „Acakoro Charity Golfturnier“ dabei zu sein. So war heuer auch wieder eine Reihe von Unternehmer:innen als Sponsoren, Unterstützer und Spieler:innen mit dabei. Viele erinnerten sich bei diesem Gedenkturnier daran, mit wie viel Herz und Leidenschaft  Dr. Leo Windtner, langjähriger Energie-AG-Generaldirektor und ÖFB-Präsident, sich für das Hilfsprojekt Acakoro und das Golfturnier engagiert hat. Deshalb war es auch ein ungemein schönes Zeichen und eine großartige Geste, dass auch die Familie von Leo Windtner und seine Lebensgefährtin Eva beim Charity-Golfturnier zu Gast waren und dieses auch aktiv in Memoriam an Leo Windtner unterstützt haben. Und alle machten klar: Das Turnier zugunsten von Acakoro soll und wird auch weiter bestehen und 2027 als „2. Leo-Windtner-Gedenkturnier“ ebenfalls wieder für diesen guten Zweck abgehalten.„Es ist immer wieder beeindruckend, wie viele auch in schwierigen und herausfordernden Zeiten dieses großartige Projekt unterstützen und damit unser Ziel für Acakoro ermöglichen: Essen, schulische Ausbildung und Fußball für Kinder aus dem Slum Korogocho zu fördern – und damit Perspektive und Chancen zu geben“, betont Landessportdirektor Gerhard Rumetshofer, seit Herbst 2025 Obmann des Vereines Acakoro. „Wer einmal bei Acakoro vor Ort war, wie wir heuer im Februar, dort die Armut und Verschmutzung in und um diesen Slum gesehen hat, der weiß, wie viel jeder einzelne Euro, den wir an Unterstützung sammeln können, wert ist. Mit dem zweiten, neuen Acakoro-Standort in Homa Bay, nahe dem Viktoriasee, haben wir 2025 einen zusätzlichen Meilenstein gesetzt. Ein herzliches Danke allen Sponsoren und Unternehmen, allen Sport-Legenden und aktiven Spitzensportler:innen, die dieses Projekt unterstützen und damit eine Zukunft für die Kinder ermöglichen.“Für Stefan Köglberger, Geschäftsführer im Verein Acakoro, lebt damit das Vermächtnis von Vater Helmut Köglberger und Dr. Leo Windtner weiter: „Sie wären beide stolz, würde siesehen, was aus der kleinen Oase der Hoffnung, die in Nairobi vor über zehn Jahren begründet wurde, geworden ist und noch immer wird. Mehr als 80 % aller Kinder schaffen es, die Akademie zu durchlaufen, bekommen schulische, berufliche und sportliche Ausbildung. Und gerade nach diesem Gedenkturnier heute bin ich sicher, dass sich Leo Windtner riesig über das Fortsetzen dieses Charity-Golfturnieres zugunsten von Acakoro gefreut hätte.“Stefan Köglberger ist immer wieder – wie zuletzt im Februar - auch vor Ort in Afrika, um Organisation und Abläufe laufend im Blickfeld zu haben und sich eng mit dem Leiter vor Ort, Lukas Mott, und dessen Teams in Nairobi und Homa Bay abzustimmen.Schulische Ausbildung und spielerisches Lernen sind die Grundpfeiler der Fußballschule Acakoro inmitten des Slums Korogocho in Nairobi, Kenia. Seit 2013 werden täglich bis zu 150 Mädchen und Jungen durch das Acakoro-Programm gefördert und gefordert. Seither ist es mit Hilfe von Acakoro hunderten Kindern gelungen, der Armutsspirale des Slums zu entfliehen. Mehr als 15 Mitarbeiter/innen sorgen dafür, dass alle Kinder im Acakoro-Programm eine Kindheit erleben, die es ihnen erlaubt, ihr Schicksal in die eigene Hand zu nehmen. Dazu zählt neben der Bereitstellung von schulischer und spielerischer Ausbildung die Abdeckung menschlicher Grundbedürfnisse wie Ernährung, Hygiene und medizinische Versorgung. Darüber hinaus bietet Acakoro Nachhilfeunterricht für Schüler/innen und eine Berufsausbildung für Absolvent/innen des Programms an.„Wir wünschen uns, dass weiterhin Freunde, Vereine, Unternehmen und viele Menschen in Oberösterreich das Projekt Acakoro unterstützen, mit einer Patenschaft oder einer Spende, um damit Kindern eine Zukunft und Perspektive mit Bildung, Arbeit und Fußball vor Ort in Afrika zu geben“, so Gerhard Rumetshofer und Stefan Köglberger. Wer helfen möchte: Spenden für das Projekt Acakoro (steuerlich absetzbar):Spendenkonto (IBAN): AT06 3400 0000 0284 5170Patenschaften für Acakoro-Kinder online über:www.acakorofootball.com/web/de/donate