09.07.2026 17.57Online seit heute, 17.57 UhrNach der mutmaßlichen Amoktat an einem Gymnasium im oberbayerischen Schongau in Deutschland sitzt der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft.Der 16-Jährige werde dringend unter anderem des versuchten Mordes in zwei Fällen verdächtigt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft heute mit. Der Jugendliche war selbst an dem Gymnasium zur Schule gegangen.Zwei 13-jährige Mädchen schwer verletztDer 16-Jährige hatte gestern das Schulgebäude betreten, dann laut Polizei einen Schuss aus einer Pistole abgegeben und als diese versagte, mit einem Messer auf zwei 13-jährige Mädchen los Mädchen losging, bevor er von Polizei und Lehrkräfte überwältigt wurde. Die beiden schwer verletzten 13-Jährigen sind mittlerweile außer Lebensgefahr.Der 16-jährige Kroate war den Sicherheitsbehörden demnach bereits bekannt. Wegen zweier Vorfälle aus dem Jahr 2025 ermittle die Staatsanwaltschaft München II gegen ihn, weil er unter anderem Mitschüler bedroht und in sozialen Netzwerken Amokläufe verherrlicht haben soll.Haftgründe hätten in diesem Ermittlungsverfahren aber „zu keinem Zeitpunkt“ vorgelegen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.Messer, Pistole und Munition gefundenNach der Tat stellte die Polizei ein Messer, eine Pistole und Munition sicher. DPA-Angaben nach prüfen die Ermittler, ob es sich bei der Schusswaffe, mit der der mutmaßliche Täter einen Schuss abgab und die dann versagte, um eine per 3D-Drucker hergestellte Waffe handelt.Demnach gab der 16-Jährige an, sich die Waffe im Darknet besorgt zu haben. Nach Angaben der Polizei wurde die Wohnung der Eltern des 16-Jährigen durchsucht. Dabei gehe es vor allem um die Suche nach dem Motiv für die Tat. Nun laufe die Auswertung der Spuren, darunter auch digitaler Daten. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.