Rubio fordert Kurswechsel auf Kuba

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11.07.2026 21.04Online seit heute, 21.04 UhrAm fünften Jahrestag der regierungskritischen Großdemonstrationen auf Kuba hat Washington die Regierung der Insel dazu aufgerufen, grundlegende Reformen umzusetzen. Das müsse geschehen, „bevor es zu spät ist“, sagte US-Außenminister Marco Rubio laut einer Mitteilung heute.Wenn Havanna zu politischen und wirtschaftlichen Reformen bereit sei, sei eine neue Beziehung zwischen Kuba und den USA möglich, so Rubio weiter.US-Präsident Donald Trump hat mit einer „Übernahme“ des Landes mit knapp zehn Millionen Einwohnern und Einwohnerinnen gedroht. Seit Jänner erhöhte der Republikaner mit Sanktionen und einem Ölembargo den Druck auf die Insel erheblich. „Präsident Trump und ich wünschen uns eine bessere Zukunft für Kuba und seine seit Langem leidende Bevölkerung“, so Rubio weiter.Rubio sprach auch die Massenproteste vom 11. Juli 2021 an. Damals seien Tausende Menschen auf die Straßen gegangen, um nach Jahrzehnten der Unterdrückung und Misswirtschaft einen Wandel zu fordern. Die kommunistische Regierung habe mit Brutalität und Tausenden Festnahmen reagiert, sagte er. Hunderte von ihnen seien immer noch in Haft.Die Beziehungen zwischen beiden Ländern sind seit dem Sieg der Revolution 1959, die von der Ikone der lateinamerikanischen Linken, Fidel Castro (1926-2016), angeführt wurde, konfliktbeladen. Vor mehr als 60 Jahren verhängte Washington ein Handelsembargo gegen Kuba, das noch immer in Kraft ist. Havanna macht Washington für die schwere Wirtschaftskrise verantwortlich.