11.07.2026 20.42Online seit heute, 20.42 UhrGut zwei Wochen nach dem schweren Doppelerdbeben in Venezuela ist die Zahl der Todesopfer auf mehr als 4.300 gestiegen. Seit der Katastrophe am 24. Juni seien 4.333 Todesopfer gezählt worden, sagte Parlamentspräsident Jorge Rodriguez, der Bruder von Übergangspräsidentin Delcy Rodriguez, heute bei einer Pressekonferenz.Am Vortag hatte er noch 4.118 Tote als neue Opferbilanz verkündet. 16.740 wurden laut den jüngsten Zahlen verletzt. Tausende Menschen werden weiterhin vermisst, zu ihrer genauen Zahl machte die Regierung aber weiter keine Angaben.Nach Schätzungen der Vereinten Nationen könnte die Zahl der Vermissten bei bis zu 50.000 liegen. Andere Schätzungen gehen eher von einer Zahl nahe 10.000 aus.Die beiden Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 hatten Venezuela am 24. Juni im Abstand von nur 39 Sekunden erschüttert. Am schwersten betroffen ist der nördlich der Hauptstadt Caracas gelegene Bundesstaat La Guaira mit der gleichnamigen Hafenstadt. Laut Parlamentspräsident Rodriguez leben mehr als 19.000 Menschen in behelfsmäßigen Lagern. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.