11.07.2026 11.33Online seit heute, 11.33 UhrBei dem Waldbrand im Süden Spaniens mit mindestens zwölf Toten sind bisher 6.600 Hektar Land den Flammen zum Opfer gefallen. Allerdings seien erstmals seit dem Brandausbruch am Donnerstag Löscharbeiten im „Angriffsmodus“ möglich, sagte der andalusische Katastrophenschutzminister Antonio Sanz heute.Bisher hätten das Wetter und die Brandlage nur einen „defensiven“ Einsatz zugelassen. „Wir können den heutigen Tag mit besseren Aussichten als gestern angehen“, sagte Sanz.Das Feuer war nach Angaben der andalusischen Regionalregierung am Donnerstagnachmittag in Los Gallardos ausgebrochen. Das betroffene Gebiet ist bei Touristen und Touristinnen beliebt und liegt nordöstlich der Hafenstadt Almeria. Ursache des Brandes war womöglich eine abgerissene Stromleitung, die in ausgetrocknete Vegetation fiel.Hunderte Feuerwehrleute und Soldaten sind weiter im Kampf gegen die Flammen im Einsatz. Sie werden von Einsatzkräften aus der Luft unterstützt. Etwa 1.500 Menschen wurden aus dem Gebiet in Sicherheit gebracht.Es gebe keine derzeit keine Hinweise auf weitere Todesopfer, sagte Sanz. „Die Guardia Civil hat alle Gebiete durchkämmt und uns mitgeteilt, dass sie keine weitere Person gefunden hat.“ Das könne sich allerdings noch ändern, fügte er hinzu. Bei den gemeldeten zwölf Toten handelt es sich laut den Behörden überwiegend um Ausländer.