Beleidigung von Mbappe: Pariser Staatsanwaltschaft ermittelt

Wait 5 sec.

07.07.2026 20.01Online seit heute, 20.01 UhrIm Skandal um die rassistische Beleidigung von Frankreichs Fußballstar Kylian Mbappe durch eine Senatorin aus Paraguay hat die Staatsanwaltschaft in Paris nun Ermittlungen eingeleitet.Vorausgegangen sei eine Beschwerde des französischen Fußballverbands FFF, die heute bei einer Stelle zur Bekämpfung von Hass im Internet eingegangen sei, teilte die Pariser Staatsanwaltschaft mit. Selbst Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und die UNO schalteten sich in den Skandal ein.Die Straftatbestände der öffentlichen Beleidigung und der öffentlichen Anstiftung zu Hass oder Gewalt würden aufgrund der „tatsächlichen oder vermeintlichen Herkunft, ethnischen Zugehörigkeit, Nationalität, Rasse oder Religion des Opfers“ verschärft, erklärte die Pariser Staatsanwaltschaft. Die Straftaten können demnach mit einer einjährigen Haftstrafe und einer Geldbuße von 45.000 Euro geahndet werden.Die paraguayische Senatorin Celeste Amarilla hatte Mbappe zuvor nach dem WM-Sieg der französischen Nationalmannschaft über Paraguay mit übelsten Worten beschimpft. Mbappe warf Amarilla „unverhohlenen Rassismus“ vor. Macron stellte sich hinter den Fußballstar.FIFA-Chef Gianni Infantino sprach Mbappe ebenfalls seinen Rückhalt aus und verurteilte die Aussagen Amarillas. Selbst die UNO schaltete sich am Dienstag in den Skandal ein. Das UN-Kommissariat für Menschenrechte nannte die Äußerungen „verabscheuungswürdig“.