12.07.2026 07.57Online seit heute, 7.57 UhrDer Taifun „Bavi“ hat als der bisher stärkste Sturm des Jahres am Wochenende die Ostküste Chinas getroffen und hat schwere Sachschäden verursacht. Einsatzkräfte begannen heute mit den Aufräumarbeiten.Reuters/China DailyFast zwei Millionen Menschen waren vor dem Eintreffen des Taifuns in Sicherheit gebracht worden, die meisten davon in der Provinz Zhejiang, einem wichtigen Wirtschafts- und Technologiezentrum der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt. Der Sturm löste einen Erdrutsch aus und setzte einige Gebiete unter Wasser.Umgestürzte Bäume und Hochwasser„Bavi“ erreichte erst gestern gegen 23.20 Uhr die Küstenstadt Yuhuan, bevor er gegen Mitternacht in Yueqing in der Großstadt Wenzhou erneut auf Land traf. Dem staatlichen Fernsehsender CCTV zufolge stürzten allein in Yueqing mehr als 1.300 Bäume um. Das Wasser stand teils bis zur halben Höhe eines Autoreifens. Im bergigen Norden der Stadt zeigte CCTV Aufnahmen eines Erdrutsches, bei dem große Felsbrocken auf eine Bergstraße stürzten.Flugverkehr in Taiwan stark beeinträchtigtIm weiteren Verlauf schwächte sich „Bavi“ auf seinem Weg ins Landesinnere zu einem Tropensturm ab. Meteorologen warnten jedoch, dass das Sturmsystem, das die Größe Frankreichs habe, langanhaltende und ausgedehnte Regenfälle über den Osten und Norden Chinas bringen könnte.APA/AFP/I-Hwa ChengAuf seinem Weg nach China war „Bavi“ nördlich an Taiwan vorbeigezogen und hatte starken Wind und heftigen Regen über einen Großteil der Insel gebracht. Es gab über 130 Verletzte und Überschwemmungen auf der Insel. Der Flugverkehr kam nahezu vollständig zum Erliegen.