Apple bleibt in Bayern ein politisches Thema. Ministerpräsident Markus Söder hat sich virtuell mit Apple-Chef Tim Cook und dessen designiertem Nachfolger John Ternus ausgetauscht. In seinem Beitrag spricht Söder von „Silicon Valley meets Bavaria“ und verweist darauf, dass Apple in München inzwischen mehr als 2000 Arbeitsplätze geschaffen habe.John Ternus wird neuer Apple-CEO und wird bereits in die neuen Aufgaben eingeführt.Das Gespräch ist nicht nur ein netter Termin fürs politische Fotoalbum. München ist für Apple seit Jahren einer der wichtigsten Entwicklungsstandorte außerhalb der USA. Der Konzern betreibt dort sein europäisches Zentrum für Chip-Design und baut die Präsenz in der Stadt weiter aus. Über Apples Milliardeninvestition in München hatten wir bereits berichtet: Apple investiert 1 Milliarde in Chip-Entwicklung in Deutschland.Neben Cook war mit John Ternus bereits der Mann dabei, der im September die operative Führung von Apple übernehmen soll. Cook wechselt dann in die Rolle des Executive Chairman und soll sich weiterhin um strategische Fragen sowie den Austausch mit Politik und Regierungen kümmern.Apple wächst in MünchenFür Bayern ist Apple ein willkommener Beleg dafür, dass die eigene Hightech-Agenda internationale Konzerne anzieht. Söder betont entsprechend Jobs, Wertschöpfung und den Standort München. Schon 2023 spielte der Freistaat beim weiteren Ausbau der Apple-Flächen eine Rolle, als ein zentral gelegenes Grundstück für Apples Erweiterungspläne verkauft wurde. Auch darüber hatten wir geschrieben: Apple investiert in München.Silicon Valley meets Bavaria: Apple und Bayern sind zwei weltweit starke Marken. Hatte heute gute Gespräche mit @apple CEO @tim_cook und seinem Nachfolger John Ternus. Bayern gilt als das Silicon Valley Europas. Wir sind stolz, dass Global Player wie #Apple ebenso wie junge… pic.twitter.com/7F9i9waq0N— Markus Söder (@Markus_Soeder) July 7, 2026 Gleichzeitig nutzte Söder den Termin für eine politische Botschaft Richtung EU. Überregulierung bei KI und Datenschutz dürfe nicht dazu führen, dass Europa vom technologischen Fortschritt abgeschnitten werde. Das passt auffällig gut zu Apples aktueller Argumentation, wonach europäische Regeln den Start neuer KI-Funktionen verzögern.Ternus rückt sichtbar nach vornDass Ternus bei solchen Gesprächen bereits sichtbar eingebunden wird, zeigt, dass man die gute Beziehung auch in Zukunft pflegen möchte. Apple bereitet den Führungswechsel nicht nur intern vor, sondern lässt den künftigen CEO zunehmend auch politisch und öffentlich auftreten. Wir hatten Ternus zuletzt unter anderem in „Ternus als neuer Apple-Chef“ und „So denkt Apples nächster CEO“ ausführlich vorgestellt.Für Nutzer ändert sich durch den Termin natürlich nichts. Für Apple ist Bayern aber mehr als ein Absatz im Standortbericht: Hier entstehen wichtige Bausteine für künftige Chips, Funktechnik und Hardware-Entwicklung. Und für die Politik ist Apple ein prominentes Beispiel dafür, wie eng Standortfragen, Regulierung und technologische Zukunft inzwischen miteinander verknüpft sind.The post Silicon Valley trifft Bayern: Söder spricht mit Cook und Ternus first appeared on ifun.de.