08.07.2026 14.00Online seit heute, 14.00 UhrApple will in einem neuen Deal mit dem Halbleiterkonzern Broadcom mehr als 15 Milliarden Chips in den USA produzieren lassen.Dabei werde es sich um Technik rund um die Anbindung zu Kommunikationsnetzen handeln, so der iPhone-Konzern. Für die mehr als 30 Mrd. US-Dollar (etwa 26,24 Mrd. Euro) schwere Vereinbarung sollen Broadcom-Anlagen im Bundesstaat Colorado ausgebaut und modernisiert werden. Ein Zeitpunkt für die Inbetriebnahme der neuen Kapazitäten wurde nicht genannt.Engpässe in der Pandemie als WeckrufDie USA, und auch Europa, versuchen schon seit Jahren vermehrt die Produktion von Computerchips aus Asien zurückzuholen. Insbesondere Engpässe bei einigen Halbleiterprodukten zu Beginn der CoV-Pandemie, die zeitweise unter anderem die Autoproduktion lahmlegten, waren ein Weckruf.Die Europäische Union und die vorherige US-Regierung von Präsident Joe Biden setzten auf Milliardensubventionen. Sein Nachfolger Donald Trump hingegen versucht, die Unternehmen mit Zolldrohungen zur Chipfertigung in den USA zu zwingen.Starke Auslastung durch KI-HypeDie weltweiten Kapazitäten in der Chipindustrie sind aktuell durch den rapiden Ausbau von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz stark ausgelastet. Apple bekam das unter anderem zu spüren, als der Konzern im vergangenen Jahr die Nachfrage bei iPhones sowie einigen Modellen seiner Mac-Computer unterschätzt hatte. Der Konzern, dessen Lieferkette üblicherweise extrem robust ist, tat sich danach schwer, Kapazitäten zur Produktion zusätzlicher Chipsysteme zu finden.