08.07.2026 07.05Online seit heute, 7.05 UhrZwei Wochen nach den tödlichen Erdbeben in Venezuela geht der Einsatz im Katastrophengebiet in eine neue Phase. Die Hilfskräfte konzentrieren sich nun auf die Beseitigung der Trümmer und die Versorgung der Betroffenen, wie Beteiligte mitteilten.Die Zahl der Toten steigt indes immer weiter. Offiziell wurden bisher 3.685 Todesopfer bestätigt. In nur 24 Stunden stieg ihre Zahl um 150, schrieb der Präsident der Nationalversammlung, Jorge Rodriguez, gestern auf X.Die aktiven Such- und Bergungsarbeiten gelten weitgehend als abgeschlossen, doch immer noch werden Leichen aus den Trümmern gezogen. Der UNO-Nothilfekoordinator Tom Fletcher traf nun in Venezuela ein und reiste in die am schwersten betroffene Region La Guaira im Norden des südamerikanischen Landes.„Wir fragen uns derzeit: Wie können wir diese Koordination in der nächsten Phase aufbauen – was die Versorgung mit Lebensmitteln, Wasser und Unterkünften sowie die benötigten medizinischen Einrichtungen angeht“, sagte er in einem Video.Viele internationale Rettungsteams haben Venezuela bereits verlassen. „Das ist kein Aufgeben, sondern ein notwendiger Übergang hin zu einem würdigen Wiederaufbau“, teilte das mexikanische Einsatzteam Topos Mexico auf X mit.