Erst Höhenflug, dann Pleite: Die Geschichte von Brydge liest sich turbulent. Jetzt bringt das Unternehmen mit dem ProDock Duo ein Produkt zurück, das eigentlich schon vor der Krise auf den Markt kommen sollte. Hochwertige Materialen und hohe Preise bleiben dabei zentrale Bestandteile. Vom Tastatur-Spezialisten zum Dock-AnbieterBekannt wurde Brydge zunächst mit hochwertigen iPad-Tastaturen. 2019 übernahm man Henge, damals Marktführer bei MacBook-Docks, und stieg damit in ein neues Segment ein. Vier Jahre später gerieten die Finanzen jedoch aus dem Ruder, Brydge musste den Betrieb vorübergehend einstellen, Apfelpage berichtete. Inzwischen steht mit Uinta Products, unterstützt von der Investmentfirma Claret Capital Partners, ein neuer Geldgeber hinter der Marke. Genau dieser Neustart macht nun die Rückkehr des ProDock Duo möglich.Design und AnschlüsseDas ProDock Duo bleibt dem von Henge geprägten Hochformat treu: Das MacBook wird einfach in die Halterung eingesetzt, Kabelgewirr entfällt. Anschließend lässt sich das Notebook mit bis zu zwei externen Displays sowie Tastatur und weiterer Peripherie nutzen. Rückseitig bietet das Dock laut Hersteller je drei Anschlüsse für Thunderbolt 4 und USB-A sowie eine Ethernet-Buchse, seitlich kommen ein USB-C-Port und ein SD-Kartenleser hinzu. Vorne sorgt eine Qi-Ladefläche fürs iPhone, das MacBook selbst soll mit bis zu 90 Watt versorgt werden.Eingebetteten Inhalt von YouTube öffnenPreis und VerfügbarkeitIn Deutschland ist das ProDock Duo bereits über Amazon erhältlich, und zwar für das MacBook Air mit 13 Zoll sowie die 14- und 16-Zoll-Varianten des MacBook Pro. In den USA gibt es zusätzlich schon eine Version für das 15 Zoll große MacBook Air, hierzulande dürfte sie folgen. Unterstützt werden Apple-Chips von M1 bis M5. Günstig ist der Neustart nicht: Je nach Modell verlangt Brydge in Deutschland mindestens 440 Euro.Der Beitrag Brydge ProDock Duo: Docking-Station kehrt nach Insolvenz und Neustart zurück erschien zuerst auf Apfelpage.