Ägypten: Archäologen entdecken 3.000 Jahre alte Grabstätte

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12.07.2026 21.21Online seit heute, 21.21 UhrArchäologinnen und Archäologen haben im Süden Ägyptens eine 3.000 Jahre alte Grabstätte freigelegt. Das Grab, das einem Mann namens Paser zugeschrieben wird, wurde von Fachleuten der niederländischen Universität Leiden in der Nekropole, einer großflächigen Begräbnissstätte, von Scheich Abd el-Kurna am Westufer Luxors entdeckt, wie das ägyptische Tourismus- und Antikenministerium heute mitteilte.Diese gingen anhand des künstlerischen Stils der Inschriften davon aus, dass das Grab aus der Ramessidenzeit stammt. Das östlich einer bereits bekannten Bestattungsstätte gelegene Grab folgt laut Mitteilung dem traditionellen Aufbau der thebanischen Gräber aus dem Neuen Reich (1570-1069 v. Chr.). Es besteht aus einem offenen Hof, der zu einer in den Fels gehauenen Kapelle in Form eines umgekehrten „T“ führt, unter der sich unterirdisch angelegte Grabkammern befinden.Im Hof fanden die Archäologen den Angaben zufolge mehrere gut erhaltene Bauelemente, darunter eine Lehmziegelbank zum Aufstellen einer Totenstele und eine Treppe, die von Rampen flankiert zum Eingang führt. Im Inneren zeigten Inschriften mit Pasers Namen diesen beim Verehren verschiedener Gottheiten in Schreinen sowie gemeinsam mit seiner Frau sitzend vor einem Opfertisch.