20.09.2026 07.38Online seit heute, 7.38 UhrDie Regierungsparteien benötigen für die beim Sommerministerrat Ende Juli präsentierte Einigung zur Reform der Wehrpflicht die Zustimmung einer der beiden Oppositionsparteien für die in Teilen nötige Zweidrittelmehrheit. Konkrete Gespräche gab es heutigen APA-Angaben zufolge bis dato aber weder mit den Grünen noch den Freiheitlichen. ÖVP, SPÖ und NEOS haben noch nicht alle Detailfragen innerhalb der Koalition restlos geklärt.Bis auf einen Anruf habe es bislang nicht mehr gegeben, sagte Grünen-Wehrsprecher David Stögmüller. Selbiges lässt auch der blaue Wehrsprecher Volker Reifenberger wissen: „Aktuell gibt es noch keine konkreten Termine für Verhandlungen oder Einladungen für solche.“ Wie Stögmüller gegenüber der APA festhält, werde sich „die von den ÖVP-Ministerien angestrebte Präsentation im Ministerrat am 30. September sicher nicht ausgehen.“Dem Vernehmen nach verhandeln die Regierungsparteien aktuell über Details der in Grundzügen paktierten Reform und wollen mit den Oppositionsparteien erst in Verhandlung treten, wenn diese geklärt sind. Ende Juli hat man sich darauf geeinigt, dass der Wehrdienst künftig auf insgesamt neun Monate verlängert wird, wobei sechs Monate davon als Grundwehrdienst geleistet werden sollen. Offen ist aber etwa, wie die drei Monate aufgeteilt werden. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.