„Handelsblatt“: Porsche könnte weitere 4.000 Stellen abbauen

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20.09.2026 11.52Online seit heute, 11.52 UhrBeim deutschen Sportwagenbauer Porsche könnten einem Zeitungsbericht zufolge 4.000 weitere Stellen wegfallen. Beim Mutterkonzern VW wachse nach der Gewinnwarnung die Sorge, dass das bisherige Sparpaket nicht ausreiche, berichtete heute das „Handelsblatt“. Das gehe aus Unterlagen zum Aufsichtsratsbeschluss bei VW von Anfang September hervor.Für die Markengruppe „Sport Luxury“, zu der Porsche gehört, sehe die Vorlage eine Reduktion um rund 4.100 Mitarbeitenden vor. Allein bei den Gemeinkosten fehlten rund 700 Mio. Euro. Der VW-Plan solle ausdrücklich „zusätzlich zu bestehenden Vereinbarungen“ gelten, hieß es laut der Zeitung.Volkswagen hatte am Freitag die Prognose für das laufende Jahr gekappt. 2026 traut sich Europas größter Autohersteller nur noch eine operative Umsatzrendite von gerade einmal einem Prozent zu – statt der bisher angenommenen vier bis 5,5 Prozent.Hauptgrund ist eine Milliardenabschreibung auf Porsche. Da Porsche eigenständig ist, kann VW Maßnahmen nur empfehlen, nicht anordnen. Im Juli hatte Porsche zur Senkung der Personalkosten die Streichung von 5.000 weiteren Stellen bis 2035 beschlossen.