FOTOKERSCHILaakirchen am 18.09.2026 – Bei einer groß angelegten technischen Einsatzübung wurden mehrere Feuerwehren, das Rote Kreuz samt Kriseninterventionsteam und die Polizei am Freitagabend mit einem simulierten Verkehrsunfall auf der B144 Gmundener Straße konfrontiert. Das Szenario der Übung stellte die Einsatzkräfte vor eine komplexe Herausforderung: Zwei Linienbusse und zwei Pkw waren in einen fingierten schweren Verkehrsunfall verwickelt, bei dem mehrere Menschen in den Fahrzeugen eingeklemmt wurden. Die Feuerwehr musste mit technischem Gerät zur Rettung der Personen vorgehen.Insgesamt waren 46 Personen, darunter fünf angenommene Verletzte, von dem Übungsszenario betroffen. Neben der technischen Rettung galt es, zahlreiche Betroffene rasch zu betreuen und die unterschiedlichen Maßnahmen der Einsatzorganisationen präzise aufeinander abzustimmen.Sechs Feuerwehren – darunter die Feuerwehr Laakirchen, die Betriebsfeuerwehr Steyrermühl sowie die Feuerwehren Diethaming, Lindach, Oberweis und Rahstorf – waren an der Großübung beteiligt. Die Einsatzleitung musste nach einer ersten Erkundung die Rettungsmaßnahmen einleiten und die Aufgaben zwischen den Kräften koordinieren. Das Rote Kreuz übernahm die medizinische Versorgung und Betreuung der insgesamt 46 Betroffenen. Neben den regulären Einsatzkräften war auch das Kriseninterventionsteam eingebunden, um die psychosoziale Unterstützung sicherzustellen. Die parallele technische Rettung und psychosoziale Betreuung stellte hohe Anforderungen an alle Beteiligten.Auch die Polizei war in das Szenario eingebunden. Die Abstimmung der einzelnen Organisationen bildete einen zentralen Bestandteil der Übung: Menschen mussten gerettet, Verletzte medizinisch versorgt, Unfallstellen abgesichert und Verkehrsmaßnahmen umgesetzt werden.Für die Dauer der Übung wurde die B144 Gmundener Straße ab 18:00 Uhr vollständig für den Verkehr gesperrt. So konnten die Einsatzkräfte unter realitätsnahen Bedingungen agieren und die Zusammenarbeit bei einem Großschadensereignis trainieren.Die Übung machte deutlich, wie wichtig gemeinsame Trainingsmaßnahmen sind, um im Ernstfall technische Rettung, medizinische Versorgung und Betreuung optimal koordinieren zu können.