Mindestens 60 Tote bei Einsturz von Goldmine im Sudan

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16.09.2026 11.38Online seit heute, 11.38 UhrBeim Einsturz einer Goldmine im Sudan sind Dutzende Bergleute ums Leben gekommen. Zahlreiche weitere Menschen würden noch vermisst, sagten zwei Überlebende heute der Nachrichtenagentur AFP. Es sei zu befürchten, dass sie unter den Erdmassen zu Tode gekommen seien.Die Schächte der Al-Saraa-Mine in der Nähe der Stadt al-Nahud im Bundesstaat Westkordofan waren den Überlebenden zufolge am Vortag eingestürzt. Bis heute Früh seien 60 Leichen geborgen worden.„Wir wissen nicht, wie viele noch darin sind“, sagte der Überlebende Chair al-Sajjid Dschabara, nachdem die Suche nach Verschütteten mit einfachstem Werkzeug die ganze Nacht über fortgesetzt worden war. Es fehle an schwerem Gerät, um Erde und Gestein aus dem Weg zu räumen, sagte er.Im Sudan hatte im April 2023 ein Krieg zwischen der Armee von Militärherrscher Abdel Fattah al-Burhan und der RSF-Miliz seines ehemaligen Stellvertreters Mohammed Hamdan Daglo begonnen.Beide Kriegsparteien finanzieren sich zu großen Teilen aus dem Handel mit Gold. Der Sudan ist eines der größten Goldförderländer Afrikas und verbuchte vergangenes Jahr beim Goldabbau ein Fünfjahreshoch von 70 Tonnen.