Heftige Gefechte im Jemen nahe Meerenge Bab al-Mandab

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17.09.2026 10.55Online seit heute, 10.55 UhrDie Kämpfe zwischen der mit dem Iran verbündeten Huthi-Miliz und der international anerkannten Regierung des Jemen gehen unvermindert weiter. Wie die dpa aus Militärkreisen im Umfeld der Regierungstruppen erfuhr, konzentrierten sich die Gefechte seit der Nacht auf den Westen der Provinz Tais nahe der Meerenge Bab al-Mandab.Die bergige Provinz ist von strategischer Bedeutung für die Beherrschung der Küste, die von der Huthi-Miliz kürzlich erobert wurde.Vorrücken an zwei Fronten verhindertEs sei der Regierung – unter anderem mit Hilfe von Luftschlägen – gelungen, das Vorrücken der Huthis an zwei Fronten zu verhindern. Dabei seien Dutzende Huthis getötet oder verwundet worden. Eine Huthi-Drohne sei nahe der Meerenge abgeschossen worden, hieß es weiter.Huthinahe Medien berichteten von Luftangriffen durch saudische Kampfflugzeuge in den Provinzen Tais und Hadscha. Laut den Angaben wurden unter anderem Sendemasten angegriffen. Die Angaben beider Seiten konnten nicht unabhängig überprüft werden.125.000 Menschen mussten bereits fliehenIn der Region Tais mussten nach Schätzungen der Regierung 67.000 Menschen wegen der Kämpfe aus ihren Häusern fliehen. Insgesamt wird von mehr als 125.000 Menschen ausgegangen, die seit Beginn des Monats durch die Kämpfe in die Flucht getrieben wurden.