Frist für Verlängerung von Russland-Sanktionen verschoben

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14.09.2026 23.04Online seit heute, 23.04 UhrDie EU-Länder haben eine Frist für die Verlängerung der bestehenden Sanktionen gegen Russland wegen des Ukraine-Krieges verschoben.Die Botschafterinnen und Botschafter der 27 EU-Mitgliedsstaaten vereinbarten heute, die eigentlich am Mittwoch fällige Verlängerung der Strafmaßnahmen um eine Woche zu verschieben. Frankreich hatte nach Angaben aus Diplomatenkreisen zuvor gefordert, den Milliardär Alischer Usmanow von der Sanktionsliste zu streichen.Die nach der russischen Vollinvasion in der Ukraine verhängten Sanktionen müssen alle sechs Monate einstimmig von den EU-Ländern verlängert werden. Die Sanktionsliste umfasst inzwischen rund 3.000 russische Einzelpersonen und Organisationen. Der russisch-usbekische Oligarch Usmanow, dem gute Beziehungen zum Kreml nachgesagt werden, steht schon seit 2022 auf der Liste.Nach Angaben aus Diplomatenkreisen schloss Frankreich sich nun überraschend der Forderung der Slowakei an, den 73-jährigen ehemaligen Anteilseigner des Fußballvereins FC Arsenal von der Liste zu streichen. Frankreich nannte keinen genauen Grund und verwies lediglich auf die „nationale Sicherheit“.Die „Financial Times“ berichtete, Hintergrund sei ein mögliches Abkommen über die Freilassung von Gefangenen, das mehrere in Aserbaidschan festgehaltene französische Staatsbürger betreffe. Der französische Außenminister Jean-Noel Barrot sagte der Nachrichtenagentur AFP am Montag lediglich, in Brüssel würden derzeit „Gespräche auf technischer Ebene“ geführt.