Apples neue iPhone-Generation startet mit höheren Preisen, einem ungewöhnlichen Produktzyklus und dem neuen iPhone Duo. Laut dem Analysten Jeff Pu könnte ausgerechnet das Falt-iPhone zum wichtigsten Wachstumstreiber der neuen Generation werden.Beim iPhone 18 Pro ist die Preiserhöhung offenbar weniger drastisch ausgefallen als zunächst befürchtet. Apple verlangt 100 US-Dollar mehr als beim Vorgänger. Analysten hatten laut Pu teilweise mit einem Aufschlag von 200 bis 250 US-Dollar gerechnet.iPhone Duo als HoffnungsträgerTrotzdem bleibt die Situation für Apple herausfordernd. Steigende Komponenten- und Speicherkosten könnten die Gewinnmargen belasten, während die klassischen Pro-Modelle laut Pu keine ausreichend großen Neuerungen bieten, um die höheren Preise vollständig zu rechtfertigen.Beim iPhone Duo ist die Einschätzung deutlich positiver. Das erste faltbare iPhone kostet in den USA 1.999 US-Dollar und soll laut Pu bereits auf eine überraschend starke Nachfrage treffen.Der Analyst erwartet, dass Apple bis Ende 2026 rund 7 Millionen Exemplare des iPhone Duo ausliefern könnte. Für ein komplett neues und sehr teures Produkt wäre das ein bemerkenswertes Ergebnis.Entscheidend ist dabei nicht nur die Zahl der verkauften Geräte. Das Duo könnte zusätzliche Kunden ansprechen, die bislang weder einen Grund für einen Wechsel noch Interesse an einem klassischen iPhone-Upgrade hatten.Apple bleibt dennoch vorsichtigInsgesamt erwartet Pu für den iPhone-18-Zyklus kein besonders starkes Wachstum. Für das vierte Quartal 2026 prognostiziert er rund 76 Millionen produzierte iPhones, etwa sieben Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.Das iPhone Duo könnte diesen Rückgang zumindest teilweise abfedern. Besonders wichtig werden deshalb die Lieferzeiten und Apples Bestellungen bei Zulieferern sein. Steigen diese nach dem Verkaufsstart, wäre das ein klares Signal für eine starke Nachfrage.Der Beitrag iPhone Duo soll Apples iPhone-Geschäft antreiben – trotz höherer Preise erschien zuerst auf Apfelpage.