14.09.2026 12.29Online seit heute, 12.29 UhrDer Chef der iranischen Atomenergiebehörde, Mohammad Eslami, ist an der Teilnahme bei einer Sitzung der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA in Wien gehindert worden. Der UNO-Sicherheitsrat habe eine Ausnahme von der aufrechten Reisesperre abgelehnt, teilte das Außenministerium heute auf APA-Anfrage mit.„Mohammad Eslami und seine Delegation hatten am Samstag einen Linienflug nach Wien genommen, wurden aber auf dem Weg dorthin von Hindernissen durch die USA aufgehalten“, berichtete das iranische Fernsehen. Demnach kehrte Eslami bereits nach Teheran zurück.„Ansuchen mangels Konsenses abgelehnt“Eslami war zur Eröffnung der IAEA-Generalkonferenz erwartet worden. Österreich habe als Sitz der Atombehörde um eine Ausnahme von der aufrechten Reisesperre der Vereinten Nationen angesucht, teilte das Außenministerium in Wien mit.„In weiterer Folge wurde Österreich vom Präsidenten des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen darüber informiert, dass das Ansuchen mangels Konsenses abgelehnt wurde.“ Die Einreise habe wegen der internationalen Verpflichtung Österreichs nicht gestattet werden können.Österreichischer Botschafter einbestelltAus diplomatischen Kreisen in Wien verlautete, dass Eslami die Einreise nach Österreich auf Drängen der USA verweigert worden sei. Teheran bestellte den österreichischen Botschafter ein, um gegen diese Entscheidung zu protestieren.Die USA und Israel hatten ihren am 28. Februar begonnenen Krieg gegen den Iran damit begründet, dass dessen Atomprogramm eine Gefahr darstelle. Die beiden Länder vermuten ebenso wie Europäer bereits seit Jahrzehnten, dass die Islamische Republik sich mit Atomwaffen ausrüsten wolle, was Teheran kategorisch zurückweist. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.