Impfquoten bei Kindern in Europa seit CoV-Kriserückläufig

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18.09.2026 10.04Online seit heute, 10.04 UhrNachdem die Impfquoten bei Kindern in Europa seit den 1980er Jahren deutlich gestiegen waren, sind sie seit der Coronavirus-Pandemie einer neuen Studie zufolge in vielen Ländern wieder im Rückgang. Dadurch bestehe das Risiko, dass Infektionskrankheiten wieder aufleben, warnten Experten in einer heute in der Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlichten Untersuchung.Erst „historisch hoch“Für die Studie wurden die Zahlen für sieben Kinderimpfungen in den 27 EU-Ländern über einen Zeitraum von mehr als 40 Jahren ausgewertet – von 1980 bis 2024. Das Ergebnis zeige ein „komplexes Bild“, urteilten die Wissenschaftler. Einerseits habe die EU bei den Impfungen von Kindern „historisch hohe“ Quoten erreicht. Zugleich aber gebe es seit der CoV-Pandemie eine „besorgniserregende und weitverbreitete Verschlechterung“.Rückgang bei StandardimpfungenUntersucht wurden die Kombinationsimpfung gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten sowie die Impfungen gegen Hepatitis B, Meningitis B, Poliomyelitis, Pneumokokken, Masern und Röteln. In 16 EU-Ländern seien die Impfquoten seit der Pandemie bei mindestens vier Impfungen zurückgegangen, erklärten die Forscher. In Bulgarien, Zypern, Irland, den Niederlanden, Rumänien und Schweden sanken die Quoten sogar für alle sieben untersuchten Impfungen.