Über 100.000 Vertriebene durch Kämpfe im Jemen

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15.09.2026 15.19Online seit heute, 15.19 UhrInfolge der erneut ausgebrochenen Kämpfe im Jemen sind nach Angaben des UNO-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) mehr als 100.000 Menschen innerhalb des Landes vertrieben worden.Tausende seien über den Seeweg in den Nachbarstaat Dschibuti geflohen, teilte die Organisation heute in Genf mit. Der Zugang für humanitäre Hilfslieferungen sei wegen der unsicheren Lage, zerstörter Straßen und blockierter Kommunikationswege extrem schwierig.Die mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz verstärkt derzeit ihre Angriffe auf saudi-arabische Städte sowie die Energieinfrastruktur. Zuletzt rückten die Huthis entlang der Küste des Roten Meeres in Richtung der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandab vor. Die Luftstreitkräfte Saudi-Arabiens und des Jemen flogen daraufhin Luftangriffe auf Stellungen der Rebellen.Das Golfemirat Katar warnte unterdessen vor „katastrophalen“ Folgen, sollte die von den Huthis kontrollierte Meerenge Bab al-Mandab für die Schifffahrt geschlossen werden. „Die Welt leidet schon genug durch die Schließung der Straße von Hormus, deshalb können wir es uns nicht leisten, auch noch Bab al-Mandab mit in diese Gleichung aufzunehmen“, sagte ein Vertreter des Außenministeriums in Doha vor Journalisten und Journalistinnen.Bab al-Mandab zählt zu den wichtigsten Schifffahrtsstraßen der Welt und verbindet das Rote Meer mit dem Indischen Ozean. Besonders für den Export von saudi-arabischem Öl ist sie zentral. Seit der weitgehenden Blockade der Straße von Hormus durch Teheran seit Beginn des Iran-Krieges hat Bab al-Mandab zusätzlich an Bedeutung gewonnen.