Spotify gibt Eltern eine neue Möglichkeit, gemeinsam mit Kindern gehörte Musik vom eigenen Geschmacksprofil fernzuhalten. Ab dem 15. September wird dafür weltweit ein neuer „Kids & Family“-Schalter in der mobilen Spotify-App ausgerollt. Die Funktion steht sowohl Nutzern von Spotify Free als auch zahlenden Premium-Abonnenten zur Verfügung.Wer die Option deaktiviert, kann Kinder- und Familienmusik weiterhin ganz normal suchen, abspielen und in Wiedergabelisten speichern. Die entsprechenden Titel fließen anschließend allerdings nicht mehr in die persönlichen Empfehlungen ein. Betroffen sind beispielsweise „Dein Mix der Woche“, „Dein Mixtape“ und der Jahresrückblick Spotify Wrapped.Bereits gehörte Kindermusik wird rückwirkend entferntSpotify beschränkt die Änderung nicht auf neue Wiedergaben. Nach dem Ausschalten des Schalters wird auch bereits gehörte Musik aus dem Bereich „Kinder & Familie“ rückwirkend aus dem Geschmacksprofil entfernt. Dadurch können sich auch die persönlichen Top-Songs und Top-Künstler in Spotify Wrapped verändern. Die Aktualisierung der Empfehlungen kann laut Spotify bis zu 48 Stunden dauern.Standardmäßig bleibt die Funktion zunächst eingeschaltet. Wer nichts verändert, lässt Kindermusik also weiterhin in die Berechnung seines Profils einfließen. Der Schalter findet sich über das Profilbild unter „Einstellungen und Datenschutz“ im Bereich „Inhalte und Darstellung“. Dort lässt sich die Aufnahme von Musik für Kinder und Familien in das Geschmacksprofil deaktivieren.Die neue Einstellung ergänzt bereits vorhandene Möglichkeiten, einzelne Titel oder Wiedergabelisten von der Profilbildung auszunehmen. Spotify rollt sie schrittweise auf Mobilgeräten aus und empfiehlt, dafür die aktuelle Version der App zu verwenden.Ergänzung zu den verwalteten KinderkontenDer neue Schalter dürfte vor allem für Familien interessant sein, die Spotify gemeinsam über ein Erwachsenenprofil nutzen. Spotify bietet daneben bereits verwaltete Konten für Kinder an. Diese erhalten eigene Wiedergabelisten, Empfehlungen und einen getrennten Wrapped-Rückblick, sodass die Nutzung der Kinder gar nicht erst mit dem Profil der Eltern vermischt wird.Die verwalteten Konten hatte Spotify zunächst für Premium-Familienabos eingeführt und später auch auf den werbefinanzierten Free-Tarif ausgeweitet. Der neue Kids-&-Family-Schalter setzt nun eine Stufe früher an: Er hilft auch dann, wenn Eltern und Kinder weiterhin dasselbe Spotify-Konto beziehungsweise dasselbe Geschmacksprofil verwenden.★ ifun.de bei Google bevorzugen ★Der Beitrag Spotify: Kindermusik lässt sich aus Empfehlungen entfernen wurde zuerst auf ifun.de veröffentlicht.