Die Ehefrau eines früheren Wiener Rechtsanwalts ist Freitagmittag am Landesgericht wegen Veruntreuung, Verleumdung und falscher Zeugenaussage rechtskräftig zu zweieinhalb Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Ein Schöffensenat ging nach mehrtägiger Verhandlung davon aus, dass sie mit einem unbekannten Mittäter einen Einbruch in die Kanzlei ihres Mannes fingiert und einem Tresor 75.000 Euro entnommen hatte. Die Tat schob sie fälschlicherweise zwei Mandanten in die Schuhe.