Bildquelle: Urheberrechtlich geschütztes Foto der Feuerwehr Neumarkt im HausruckkreisBezirk Grieskirchen – Die Freiwillige Feuerwehr Neumarkt im Hausruckkreis wurde am 2. Juli 2026 um 17:13 Uhr zu einem Gasaustritt in die Matthias-Altmann-Straße alarmiert. Bei Bauarbeiten war eine Gasleitung beschädigt worden. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war das austretende Gas bereits deutlich hörbar, zudem lag starker Gasgeruch über dem betroffenen Bereich. Ein Atemschutztrupp sperrte umgehend den Gashaupthahn des Gebäudes ab. Da der Gasaustritt dadurch nicht gestoppt werden konnte, ergab eine Erkundung, dass die beschädigte Leitung vor dem Gashaupthahn verlief.Über den Gasnotruf wurde ein Techniker angefordert. Zeitgleich evakuierten die Einsatzkräfte die umliegenden Gebäude und brachten die Bewohner in Sicherheit. Aufgrund des Einsatzumfangs wurde die Feuerwehr Kallham zur Unterstützung nachalarmiert.Zur Absicherung der Einsatzstelle errichteten die Feuerwehren eine umfangreiche Löschbereitschaft mit Zubringerleitungen und vorbereiteten Löschleitungen. Nach Rücksprache mit dem Netzbetreiber konnte der Schieber der Hauptgasleitung lokalisiert und geschlossen werden. Zusätzlich führten Techniker der Energie AG eine großräumige Stromabschaltung im betroffenen Bereich durch, um mögliche Zündquellen auszuschließen. Nach rund zwei Stunden war die Hauptgasleitung vollständig drucklos.Im Anschluss kontrollierten die Einsatzkräfte sämtliche angrenzenden Gebäude mit Gasmessgeräten. Nach erfolgreicher Freimessung konnten die Bewohner wieder in ihre Häuser zurückkehren. Das unmittelbar betroffene Gebäude wurde mittels Druckbelüftung von den verbliebenen Gasresten befreit.Zur Sicherstellung der Atemschutzversorgung wurde außerdem die Feuerwehr Grieskirchen mit dem Atemschutzfahrzeug nachalarmiert, um die während des Einsatzes verbrauchten Atemluftflaschen wieder zu befüllen.Nach mehr als fünf Stunden konnte der Einsatz gegen 22:35 Uhr beendet werden. Durch das rasche und koordinierte Zusammenwirken aller eingesetzten Organisationen wurde niemand verletzt und eine erhebliche Gefährdung für die Bevölkerung verhindert.Textquelle: FF Neumarkt im Hausruckkreis