Finanzpolizei kontrollierte im Vorjahr 1.327 Auslandsbetriebe

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04.07.2026 10.17Online seit heute, 10.17 UhrDie Finanzpolizei hat laut eigenen Angaben 2025 im Bereich Lohn- und Sozialdumping 1.327 ausländische Betriebe überprüft. Dabei wurden 3.691 entsandte oder überlassene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer überprüft, teilten Finanz- und Sozialministerium in einer gemeinsamen Aussendung mit.Bei 274 Fällen gab es einen Verdacht auf zu niedrige Entlohnung. Insgesamt beantragte die Finanzpolizei im Vorjahr Geldstrafen in Höhe von rund 5,37 Millionen Euro.Mit dem Bericht für 2025 gaben die Ministerien auch den Kontrollplan 2026 bekannt. Die Zahl der Verdachtsfälle blieb den Angaben zufolge stabil. Angestiegen sind die ausgesprochenen Geldstrafen. 433 Strafanträge gab es wegen Nichtbereithaltens oder Nichtbereitstellens von Lohnunterlagen.2026 sollen die Kontrollen auf Basis der Risikoanalyse fortgesetzt werden, hieß es weiter. Besonders geprüft werden demnach Straßentransport, Bau- und Baunebengewerbe, Security und Eventbranche sowie Hotel, Gastronomie und Tourismus. In diesen Branchen herrsche ein erhöhtes Risiko für Lohn- und Sozialdumping. Auch grenznahe Einsätze soll es weiterhin geben. Die Finanzpolizei ist im Amt für Betrugsbekämpfung angesiedelt.