03.07.2026 08.42Online seit heute, 8.42 UhrDie Hitzewelle in Teilen der USA hat neue Höchstwerte bei den Temperaturen gebracht: In der Hauptstadt Washington wurden nach Angaben des Wetteramtes gestern 112 Grad Fahrenheit (knapp 39 Grad Celsius) gemessen. Damit sei ein 128 Jahre alter Rekord für einen 2. Juli übertroffen worden.AP/Alex BrandonAuch in der Metropole New York leiden viele Menschen unter der Hitze: Im Central Park erreichte die Temperatur am frühen Nachmittag 38 Grad Celsius bei einer gefühlten Temperatur von 41 Grad. Laut Wetterdienst war dies das erste Mal seit Juli 2012, dass dieser Wert dort erreicht wurde.An anderen Orten in New York kletterte das Thermometer auf 40 Grad Celsius, ein Rekordwert für einen 2. Juli. Auch im weiter nördlich gelegenen Boston wurde mit 37 Grad Celsius ein Tagesrekord aufgestellt.Es soll noch heißer werdenDie Hitzewelle trifft vor allem die Landesmitte und Teile der Ostküste der USA. Nach Angaben der Meteorologen dürfte es über das Wochenende, an dem die USA mit vielen Veranstaltungen unter freiem Himmel den 250. Jahrestag ihrer Gründung feiern wollen, teilweise noch heißer werden. Die gefühlte Temperatur dürfte den Vorhersagen zufolge durch die hohe Luftfeuchtigkeit bis zu 46 Grad Celsius erreichen.New York hat hunderte öffentliche Gebäude als Kühlzentren ausgewiesen, die Öffnungszeiten der öffentlichen Schwimmbäder verlängert und Freiwillige entsandt, um gefährdete Bewohner zu besuchen. Zudem wurden öffentliche Kühlstationen mit Sprühventilatoren eingerichtet.ExtremwetterZwar lassen sich einzelne Extremereignisse nicht direkt auf eine bestimmte Ursache zurückführen, klar ist laut Weltklimarat aber: Durch die Klimakrise werden Extremwetterereignisse wie Starkregen und Überschwemmungen, Hitze und Dürre häufiger und intensiver.