Energiepläne: Zehetner sieht Kostenreduktion gelungen

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03.07.2026 11.16Online seit heute, 11.16 UhrEnergiestaatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP) hat die Pläne der Regierung zur Dämpfung der Stromnetzkosten gegen Kritik verteidigt, wonach die Pläne zu unkonkret und die geplanten Einsparungen von 4,1 Mrd. Euro bis 2040 zu gering seien.Im Ö1-Morgenjournal nannte Zehetner heute die angestrebte Kostenreduktion um sehr Prozent eine „sehr anschauliche“ Zahl. Zudem forderte sie die Bündelung von Energieagenden auf Bundesebene.Zuvor hatte der ehemalige E-Control-Vorstand Walter Boltz die Reformpläne als wenig substanziell bezeichnet, da unklar sei, wie manche Vorschläge konkret zu Kostensenkungen führen sollen.Die avisierten gut vier Mrd. Euro würden lediglich acht Prozent der bis 2040 erwarteten Netzkosten von 50 Mrd. Euro ausmachen. Boltz ortete ein Senkungspotenzial von 20 bis 25 Prozent durch Maßnahmen wie eine geänderte Eigenkapitalverzinsung und verlängerte Abschreibungsdauern.Zehetner entgegnete, dass die Verlängerung der Abschreibungsdauern im neuen Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) ab 2027 ohnehin fix eingeplant sei. Effizienzpotenziale sollen laut der Staatssekretärin auch dadurch realisiert werden, dass die Regulierungsbehörde E-Control die Netzpläne der Betreiber künftig aktiv genehmigen muss, um etwa doppelte Leitungen an Ländergrenzen zu vermeiden.