Rede am Mount Rushmore: Trump warnt vor Kommunismus

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04.07.2026 08.43Online seit heute, 8.43 UhrUS-Präsident Donald Trump hat gestern (Ortszeit) anlässlich des 250. Geburtstags der USA am Mount Rushmore im US-Staat South Dakota vor kommunistischem Gedankengut gewarnt. „Man kann Kommunist sein oder Patriot“, sagte der Republikaner. Trump verwendet den Begriff seit einiger Zeit häufiger, um linke, innenpolitische Gegner und deren Positionen zu attackieren.Zugleich zeichnete er in seiner Rede vor der berühmten Kulisse am Vorabend des Unabhängigkeitstags das Bild von den USA als Nation, die sich auf Gott berufe. „Unsere Rechte“ seien von Gott verliehen worden, „der uns erschaffen hat.“ Und weiter: „Kein anderes Land hat dieser Welt mehr Gutes gebracht als die Vereinigten Staaten von Amerika.“Mount Rushmore ist weltberühmt für das Präsidentendenkmal: Die Köpfe von George Washington (1. Präsident), Thomas Jefferson (3. Präsident), Theodore Roosevelt (26. Präsident) und Abraham Lincoln (16. Präsident) sind in den Fels gemeißelt.Heute Abend ist der Höhepunkt der Feierlichkeiten geplant. Unter anderem soll es in Washington ein riesiges Feuerwerk geben, das von mehreren Standorten gezündet wird. Bereits gestern flogen immer wieder Kampfjets über die Köpfe der Einwohner und Einwohnerinnen Washingtons hinweg, heute wird es erneut viele Flüge geben.Seit Tagen ächzt die US-Hauptstadt unter enormer Hitze um die 40 Grad. Trump hält das nicht ab – im Gegenteil: Er will „eine richtig lange Rede halten, nur um zu zeigen, dass ich alles schaffen kann“, hatte er in dieser Woche angekündigt. Für den Vormittag ist bereits eine große Parade in der Stadt wegen der extremen Hitze abgesagt worden.