04.07.2026 10.35Online seit heute, 10.35 UhrDie norditalienische Region Trentino reagiert mit neuen Maßnahmen gegen die steigende Wildschweinpopulation. Kern der Neuregelung ist die Einführung eines Pilotprojekts zur Nutzung von Bögen bei der Wildschweinkontrolle, wie die Landesregierung in Trient mitteilte.Laut den Angaben könnte der Bogen eine Alternative zu Feuerwaffen darstellen, da der Einsatz von Schusswaffen durch Lärm andere Tierarten stören könne – insbesondere in sensiblen Phasen wie der Fortpflanzungszeit. Die Teilnahme an der Bogenjagd im Rahmen der Kontrolle setzt eine entsprechende Zusatzqualifikation voraus.Voraussetzung ist zudem bereits die bestehende Zulassung als Wildschweinkontrollperson. Ziel ist es, die Ausbreitung der Tiere einzudämmen, die zunehmend landwirtschaftliche Flächen schädigen. Die Testphase soll 2027 beginnen.Weiters soll es künftig „gezielte Kontrollen“ geben. Dabei soll das Forstkorps des Trentino Einsätze gemeinsam mit qualifizierten Jägern organisieren. Die Koordination liegt dabei ausschließlich beim Forstpersonal. Die Maßnahme ist nicht an reguläre Jagdzeiten gebunden. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.