Filmfestspiele Venedig: Protest wegen geringer Zahl an Frauen

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05.09.2026 17.20Online seit heute, 17.20 UhrMit Fächern haben Aktivistinnen in Venedig heute gegen die geringe Zahl von Regisseurinnen im Wettbewerb der bis zum 12. September laufenden Filmfestspiele protestiert. Nur zwei der 21 Wettbewerbsfilme stammen in diesem Jahr von Frauen. Die Aktion vor dem Palazzo del Cinema am Lido steht unter den Hashtags „#SoloUna“ und „#Oneisnotenough“.Eine der beiden Regisseurinnen ist die Dänin May el-Toukhy mit ihrem Film „Woman Unknown“, der nach Angaben aus dem Umfeld des Festivals zu den besonders vielversprechenden Beiträgen der Auswahl zählt.Als zweite Regisseurin kam kurzfristig Rachel Szor hinzu. Sie hat gemeinsam mit dem israelischen Journalisten und Aktivisten Yuval Abraham den Dokumentarfilm „NAZA“ über Gaza realisiert. Der Dokumentarfilm wurde erst später in das Programm aufgenommen.Die geringe Präsenz von Frauen im Wettbewerb war bereits bei der Vorstellung des Festivalprogramms zum Thema geworden und hat eine Debatte in der Filmbranche ausgelöst.Nun rückt eine Kampagne des Festivals Cinema e donne aus Florenz die Verteilung erneut in den Mittelpunkt. Unterstützt wird die Aktion vom Kollektiv „Assemblea delle lavoratrici del cinema“, einem Zusammenschluss von Frauen aus der italienischen Filmbranche.