06.09.2026 16.03Online seit heute, 16.03 UhrElf Tage nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya hat sich die Zahl der Todesopfer auf fast 1.400 erhöht. Mit 1.341 Toten wurde der Großteil auf nepalesischer Seite registriert. In Tibet sei die Zahl heute von 31 auf 43 gestiegen, teilten die Behörden mit.Nach wie vor werden über 5.000 weitere Personen vermisst. Die Suche nach ihnen läuft weiter. Am Wochenende wurde ein chinesischer Staatsbürger aus einem Tunnel gerettet sowie eine Frau lebend aus einem schlammverschütteten Haus geholt.Nepals Ministerpräsident Balendra Shah sagte, die Rettung der Frau habe „der ganzen Nation Hoffnung gegeben“. Die Überlebenschancen der Vermissten sinken allerdings mit jedem Tag.Bei der Sturzflut wurden insgesamt elf in Betrieb oder im Bau befindliche Wasserkraftwerke sowie eine Solaranlage von den Wasser- und Geröllmassen erfasst. Von Hunderten Beschäftigten gibt es seither kein Lebenszeichen.Viele von ihnen werden noch in den Stollen und Schächten der Anlagen vermutet. Rettungsteams aus Indien, China und Südkorea beteiligten sich in Zusammenarbeit mit der nepalesischen Armee weiter an der Suche, wie das Außenministerium in Kathmandu mitteilte.