Mehr als 140 Tote bei neuen Kämpfen im Jemen

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06.09.2026 17.06Online seit heute, 17.06 UhrIm Jemen sind bei neuen Gefechten zwischen Regierungstruppen und der Huthi-Miliz mehr als 140 Menschen getötet worden. Seit gestern seien mindestens 84 Soldaten der Regierungsarmee getötet worden, die meisten von ihnen bei Raketenangriffen, hieß es heute aus Militärkreisen. Verschiedene Huthi-Quellen sprachen von 57 Toten aufseiten der Miliz. Auch Zivilisten sollen den Kämpfen zum Opfer gefallen sein.Gestern hatte die Nachrichtenagentur AFP aus Kreisen von Medizinern und Militär erfahren, dass in der von Regierungskräften gehaltenen Stadt Tais sechs Zivilisten bei einem Raketenangriff auf einen Bus getötet wurden. Weitere sieben Menschen seien verletzt worden.Die Huthis hatten am Donnerstag einen Vorstoß in Richtung der Küste an der Meerenge Bab al-Mandab am Roten Meer gestartet. Nach Angaben aus Militärkreisen versucht die Miliz, den bisher von Regierungstruppen gehaltenen Hafen Mokka nahe der Meerenge abzuschneiden und in Gebiete am Bab al-Mandab vorzudringen.Bei Kämpfen nahmen die Huthis diesen Angaben zufolge Hügel nahe dem Roten Meer ein, von denen aus sie Schiffe angreifen können. Dabei wurden einer AFP-Zählung zufolge seit Donnerstag insgesamt mehr als 300 Menschen getötet.