07.09.2026 10.30Online seit heute, 10.30 UhrLiz Mitchell, die frühere Leadsängerin von Boney M. („Rivers Of Babylon“, „Daddy Cool“), hat empört auf einen Auftritt von Boney M. beim Parteitag der rechtspopulistischen britischen Partei Reform UK reagiert. „Sie wussten, dass sie nur eingeladen wurden, damit diese Songs für ihre Zwecke benutzt werden können – Songs, die Menschen auf der ganzen Welt so viel bedeuten“, teilte Mitchell der dpa mit.„Eigene Seele und Herkunft verkauft“„Vor aller Welt bei einer Veranstaltung aufzutreten, die Menschen in Not nicht willkommen heißt, bedeutet, die eigene Seele und Herkunft für Geld zu verkaufen“, kritisierte die Sängerin. Bei der Veranstaltung der Partei von Nigel Farage in Birmingham war am Wochenende eine von Maizie Williams angeführte Version von Boney M. aufgetreten. Williams’ Manager, Donavon Nelson, wies auf dpa-Anfrage jede politische Nähe zu Reform UK zurück.Man unterstütze keine Partei und mische sich nicht in Politik ein. Der Auftritt sei zunächst als Feier im Anschluss an eine Konferenz angekündigt worden. Erst im Nachhinein sei bekannt geworden, dass es sich um eine Reform-UK-Veranstaltung gehandelt habe, so Nelson.Mitchell berichtet über Nachrichten von schockierten FansMitchell hatte zuvor auf Facebook berichtet, sie habe verstörte Nachrichten von Fans erhalten, die sich schockiert über den Auftritt gezeigt hätten. Die Sängerin stellte klar, dass sie damit nichts zu tun habe. Es schmerze sie zutiefst, dass ihre Musik instrumentalisiert werde.Nelson betonte, der Auftritt habe lediglich „Freude verbreiten“ sollen, „unabhängig von Hautfarbe oder Glauben“ – es tue ihm leid, dass die Darbietung missverstanden worden sei. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.