Betrüger geben sich als Polizisten aus: 87-Jähriger aus Schärding Opfer von Trickbetrug

Wait 5 sec.

(Symbolfoto) - fotostore.atSchärding am 06.09.2026 – Ein 87-jähriger Mann aus dem Bezirk Schärding wurde Opfer eines raffinierten Trickbetrugs, bei dem sich Unbekannte als Kriminalbeamte ausgaben. Laut Angaben des Landeskriminalamtes Oberösterreich erhielt der Pensionist am 28. August 2026 einen Anruf, bei dem der Anrufer vorgab, Kriminalbeamter zu sein. Dem Opfer wurde glaubhaft gemacht, dass eine Einbrecherbande gefasst worden sei, bei der ein Zettel mit potenziellen Opfern – darunter sein eigener Name – gefunden wurde.In den darauffolgenden Tagen kontaktierte der Täter das Opfer erneut und forderte ihn auf, Goldmünzen mit möglichst wenig Fingerabdrücken vor die Haustür zu legen. Diese Münzen wurden von den Betrügern abgeholt. Kurz darauf wurde der Pensionist überredet, seine Sparbücher aufzulösen und das Bargeld ebenfalls vor der Tür zu deponieren. Auch dieses Geld wurde entwendet. Erst nachdem kein weiterer Kontakt mehr stattfand, schöpfte der Mann Verdacht und informierte die Polizei. Die Täter sind bislang unbekannt, das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.So schützen Sie sich vor Anrufbetrügern:Geben Sie keine Details über Ihr Vermögen preis!Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, erfinden Sie eine Ausrede und legen Sie auf!Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung!Fordern Sie von angeblichen Polizistinnen oder Polizisten einen Dienstausweis!Übergeben Sie niemals Geld, Gold oder Schmuck an Unbekannte!Halten Sie im Zweifelsfall Rücksprache mit den angeblich betroffenen Personen oder kontaktieren Sie Vertrauenspersonen aus Ihrem persönlichen Umfeld!Sprechen Sie mit Bankangestellten, wenn Sie ungewöhnliche Geldabhebungen tätigen sollen, und nehmen Sie deren Hinweise ernst.Geben Sie niemals Ihre Bankdaten am Telefon bekannt!Rufen Sie im Zweifel die Polizei unter 133 an und fragen Sie nach, ob der Sachverhalt stimmen kann.Wichtig: Die Polizei fordert niemals Geld oder erkundigt sich nach Ihrem Vermögen. Sie kommt auch nicht zu Ihnen nach Hause, um Ihr Vermögen sicherzustellen.Betrüger gaben sich als Polizisten aus Bezirk Schärding/Landeskriminalamt Oberösterreich Ein 87-Jähriger aus dem Bezirk Schärding erhielt am 28. August 2026 einen Anruf, bei dem sich der Anrufer als Kriminalbeamter ausgab. Dieser suggerierte dem Pensionisten, dass die Polizei eine Einbrecherbande erwischt habe. Bei der Bande hätten sie einen Zettel gefunden, auf dem potentielle weitere Opfer notiert gewesen wären. Auch der Name des 87-Jährigen scheine dort auf. Ein paar Tage später erhielt das Opfer einen neuerlichen Anruf, bei dem ihm mitgeteilt wurde, er solle seine Goldmünzen mit möglichst wenig Fingerabdrücken vor die Haustüre legen, da diese von den Kriminalbeamten abgeholt werden würden. Auch solle er sich im Haus unauffällig verhalten und sich so wenig wie möglich sehen lassen. Dem kam der Pensionist nach und die Münzen wurden von den Unbekannten abgeholt. Bei einem abermaligen Telefonat wieder ein paar Tage danach schafften es die Täter, den Mann dazu zu bewegen seine Sparbücher aufzulösen und das von der Bank abgeholte Bargeld wiederum vor der Haustür abzulegen. Auch das Geld wurde wenig später abgeholt. Nachdem der Mann danach nichts mehr von den vermeintlichen Polizisten hörte, kam ihm der Verdacht, einem Betrug zum Opfer gefallen zu sein und er verständigte die Polizei. Von den unbekannten Tätern fehlt jede Spur. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen. So schützen Sie sich vor Anrufbetrügern • Geben Sie keine Details über Ihr Vermögen preis! • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, erfinden Sie eine Ausrede und legen Sie auf! • Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung! • Fordern Sie von angeblichen Polizistinnen oder Polizisten einen Dienstausweis! • Übergeben Sie niemals Geld, Gold oder Schmuck an Unbekannte! • Halten Sie im Zweifelsfall Rücksprache mit den angeblich betroffenen Personen oder kontaktieren Sie Vertrauenspersonen aus Ihrem persönlichen Umfeld! • Wenn Sie sich doch dazu hinreißen lassen, extra Geld abzuheben: sprechen Sie den oder die Bankangestellte/n an und erklären Sie die Angelegenheit. Nehmen Sie die Bedenken und Warnungen der Bank ernst. • Geben Sie niemals Ihre Bankdaten am Telefon bekannt! • Rufen Sie die Polizei unter 133 und melden Sie den Vorfall. Fragen Sie nach, ob der Sachverhalt stimmen kann. WICHTIG: Die Polizei fordert von Ihnen Geld KEIN Geld und erkundigt sich NICHT über Ihr Vermögen. Die Polizei kommt auch NICHT zu Ihnen nach Hause, um Ihr Vermögen sicherzustellen. Presseaussendung vom 06.09.2026, 07:22 UhrLandeskriminalamt Oberösterreich am 06.09.2026