Verbot von „Killerrobotern“: UNO erzielt Fortschritte

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05.09.2026 22.18Online seit heute, 22.18 UhrBei ihren Bemühungen um eine Einschränkung autonomer Waffensysteme – bekannt auch als „Killerroboter“ – hat die UNO einen ersten Erfolg erzielt. Nach jahrelanger Diskussion einigten sich in Genf knapp 130 Staaten auf eine Definition der Waffen, wie der niederländische Außenminister Tom Berendsen heute mitteilte.„Während sich die Militärtechnologie rasant weiterentwickelt, markiert das einen wichtigen Schritt bei der Regulierung dieser Systeme“, schrieb er im Onlinedienst X. Das verabschiedete Dokument wurde allerdings nicht veröffentlicht. Bei der Konferenz in Genf war über die Konvention über bestimmte konventionelle Waffen (CCW) diskutiert worden.Die Entwicklung und der Einsatz von Waffen, die in der Lage sind, Ziele auszuwählen und sie ohne menschliches Eingreifen anzugreifen, nehmen rasant zu. „Die Entwicklung und der Einsatz autonomer Waffensysteme außerhalb eines klaren, einschränkenden Rahmens werfen schwerwiegende rechtliche, ethische und humanitäre Fragen auf“, erklärte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK).