07.09.2026 11.34Online seit heute, 11.34 UhrDie Einrichtungen zur Kinderbetreuung und Elementarpädagogik sind in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut worden, bei der Qualität hat sich aber nicht viel getan. Zu diesem Schluss kommt eine heute präsentierte Studie des Österreichischen Instituts für Familienforschung.Zwischen 2016/17 und 2022/23 wuchs die Zahl der Einrichtungen um fünf Prozent und jene der in Krippen, Kindergärten und Horten betreuten Kinder um rund acht Prozent. Die deutlichste Steigerung gab es in Tirol.Bei Öffnungszeiten und Gruppengrößen änderte sich aber kaum etwas. 2016/17 lag die durchschnittliche Gruppengröße in den Krippen bei zwölf Kindern, 2022/23 bei 11,9, bei den Kindergärten sank sie von 19,4 auf 19,1.Durch den Ausbau stiegen auch die Kosten stark: 2023 gab die öffentliche Hand rund 2,6 Mrd. Euro für den laufenden Betrieb der öffentlichen Betreuungsangebote aus, das war rund eine Mrd. Euro bzw. 60 Prozent mehr als 2017.„Das zeigt, dass uns vieles gelungen ist in den letzten Jahren, aber wir sind noch nicht bei der Wahlfreiheit angekommen, die wir uns wünschen“, sagte Familienministerin Claudia Bauer (ÖVP) bei der Präsentation der Studie in einem Kindergarten in Wien-Donaustadt. Ziel sei es, dass die Frage der Kinderbetreuung in der Familie geklärt werde und nicht mehr von externen Faktoren abhängig sei.An die Bundesländer gerichtet plädierte sie, die über den Finanzausgleich vom Bund bereitgestellten Gelder für den Ausbau der Kinderbetreuung auch abzuholen. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.