Starlink-Anschlag: Mutmaßlicher Auftraggeber in U-Haft

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03.11.2026 19.51Online seit heute, 19.51 UhrNach einem Brandanschlag auf die Bodenstation des Satellitennetzes Starlink in Polen und zwei Festnahmen sitzt auch der mutmaßliche Auftraggeber in Untersuchungshaft. Spezialeinheiten der Polizei nahmen den Mann mit türkischer Staatsbürgerschaft im deutschen Reutlingen fest, wie das baden-württembergische Landeskriminalamt (LKA) und die Generalstaatsanwaltschaft in Stuttgart mitteilten.Mitte Oktober waren bereits zwei weitere Türken auf polnisches Ersuchen in Nürtingen festgenommen worden. Gegen sie wird derzeit ein Auslieferungsverfahren geführt. Das Satellitennetz Starlink ist ein strategisch wichtiger Bestandteil der ukrainischen Verteidigung gegen Russlands Angriffskrieg.Nach LKA-Angaben wird dem nun verhafteten Mann vorgeworfen, eine terroristische Straftat vorbereitet zu haben. Er habe nach den bisherigen Ermittlungen die beiden Männer von Deutschland aus beauftragt, den Brandanschlag in Polen zu begehen. Gegen den Mann wurde nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft ein eigenes nationales Ermittlungsverfahren eingeleitet.Die mutmaßlichen Saboteure seien in der Nacht auf den 23. September 2026 nach Polen gefahren worden, um dort das Starlink-Terminal in Brand zu setzen, hieß es weiter. Bei dem Mann aus dem Kreis Reutlingen seien unter anderem acht Mobiltelefone und Munition sichergestellt worden. Die Regierung in Warschau vermutet nach früheren eigenen Angaben, dass russische Geheimdienste hinter dem Feuer stehen.