Medienlöwin 2026 geht an ORF-Chefin Thurnher

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03.11.2026 20.25Online seit heute, 20.25 UhrHeute Abend ist ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher mit der goldenen Medienlöwin 2026 ausgezeichnet worden. Gedacht ist der Preis für „Meisterinnen der Medien, die sich im Journalismus, der Leitung von Medienunternehmen oder der Analyse in der Medienwelt täglich aufs Neue beweisen“, so die Veranstalterinnen.Die undotierte Auszeichnung wird ebenso wie der Medienlöwe jährlich vom Österreichischen Journalistinnenkongress in Kooperation mit den Österreichischen Lotterien verliehen. Wer den Preis bekommt, bestimmten 77 Medienschaffende.Starke NominierteThurnher ist seit Mitte der 80er Jahre beim ORF. Sie wirkte nicht nur als Moderatorin der Zeit im Bild und als Talkmasterin in Formaten wie „Runder Tisch“ und „Im Zentrum“, sondern auch als ORF-Radiochefin. Zuletzt übernahm sie interimistisch die Generaldirektion des ORF, den sie nach Skandalen in ruhigere Fahrwasser brachte.Im Rennen um die Medienlöwin in Gold waren heuer auch die Medienanalytikerin und Journalistin Ingrid Brodnig sowie Podcasterin und Journalistin („Kleine Zeitung“) Barbara Haas.Die Medienlöwin in Silber ging an die Journalistin Eva Sager von der „Wiener Zeitung“. Sie wurde für ihren Beitrag „Wenn ich einen guten Arsch sehe, muss ich draufhauen“ über sexuelle Belästigung in der Medienszene ausgezeichnet.Medienlöwe für TeamerfolgDen goldenen Medienlöwen, der voriges Jahr an die Redaktion von ORF.at ging, erhielt heuer die Sendereihe „Lost Sheroes – Frauen, die in den Geschichtsbüchern fehlen“, eine Produktion von Radio Bremen für WDR Cosmo.