04.11.2026 06.42Online seit heute, 6.42 UhrE-Autos des US-Konzerns Tesla beschäftigen einem Agenturbericht von heute zufolge die Behörden in Südkorea. Wie Reuters unter Berufung auf eine ihr vorliegende Beschwerdeschrift berichtete, hat eine südkoreanische Verbraucherschutzgruppe Tesla der Täuschung Zehntausender Kunden bezichtigt.Der Vorwurf lautet, der US-E-Autokonzern habe seine Fahrassistenzsoftware Full Self-Driving (FSD) jahrelang für umgerechnet rund 6.000 Euro verkauft, obwohl die Software in den meisten in Südkorea verkauften Fahrzeugen nicht legal nutzbar ist.Der Kern des Problems liegt in der Herkunft der Fahrzeuge. Die FSD-Software ist nur für in den USA hergestellte Teslas zertifiziert, die in Südkorea jedoch nur einen kleinen Teil der Verkäufe ausmachen.Die große Mehrheit der seit 2023 verkauften mehr als 170.000 Fahrzeuge stammt aus chinesischer Produktion. Für diese Modelle hat Tesla erst vor Kurzem einen Antrag auf Zertifizierung gestellt.Die südkoreanische Kartellbehörde KFTC hat bereits eine Untersuchung eingeleitet. Reuters verwies auf eine Stellungnahme des Verkehrsministeriums. Wie aus dieser hervorgeht, verstößt die FSD-Software zudem gegen lokale Sicherheitsvorschriften, die unter anderem vorschreiben, dass Fahrer und Fahrerinnen die Hände am Lenkrad behalten muss.