MacBook Pro mit Touch: Erste Tester sehen noch Luft nach oben

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Morgen startet die Auslieferung des neuen MacBook Pro mit OLED-Touchscreen, beziehungsweise des MacBook Pro mit PROLED XDR Display. Passend dazu erscheinen jetzt die ersten Rezensionen.Das MacBook PROLED kommt mit Dynamic IslandSie zeichnen ein recht einheitliches Bild: Das neue Display überzeugt, während die Touchbedienung von macOS noch einiges an Entwicklung vor sich hat. Allerdings hatten die meisten Tester nur wenige Tage Zeit mit den Geräten. Ihre Eindrücke sind deshalb eher als erste Bestandsaufnahme denn als fundierte Bewertung zu verstehen.Besonders sehenswert ist erneut die Videorezension von HTX Studio. Das chinesische Team, dessen aufwendige iPhone-Tests wir bereits vorgestellt haben, untersucht nicht nur den neuen Touchscreen, sondern auch das Scharnier, die Kühlung und die OLED-Anzeige. Wie gewohnt geht HTX dabei deutlich über einen gewöhnlichen Erfahrungsbericht hinaus.HTX untersucht Display und InnenlebenDas PROLED-XDR-Display erreicht höhere Helligkeitswerte, beseitigt vor allem aber die Lichthöfe der bisherigen Mini-LED-Technik. Als möglichen Nachteil misst HTX eine Helligkeitsregelung mit 240 Hertz, deren Flimmern empfindliche Nutzer stören könnte.Per Röntgenaufnahme zeigt das Team zudem die separate Beleuchtung des zurückgekehrten Apple-Logos. Bei den Leistungstests fallen die Unterschiede zum bisherigen Gehäuse dagegen gering aus. Auch HTX sieht den Touchscreen derzeit eher als Zusatzfunktion. Die eigentlichen Verbesserungen liegen für die Tester beim Bildschirm, der Kühlung und dem geringeren Gewicht.Rafael Zeier zeigt Touch im ArbeitsalltagWie sich die neue Eingabemöglichkeit tatsächlich nutzen lässt, demonstriert der Schweizer Technikjournalist Rafael Zeier in seinem Videotest. Zeier arbeitet seit Jahren überwiegend mit dem iPad und hat sich einen Mac mit Touchscreen entsprechend lange gewünscht. Seine Erfahrungen fallen grundsätzlich positiv aus, auch wenn er die direkte Bildschirmbedienung keineswegs für einen Ersatz von Tastatur und Trackpad hält.Zeier zeigt unter anderem die Bedienung von Final Cut Pro, Pixelmator und der Fotos-App. Besonders beim Zoomen, Scrollen und schnellen Wechsel zwischen Anwendungen bewertet er die Touch-Eingabe als praktische Ergänzung. Gleichzeitig zeigt sein Video, dass kleine Bedienelemente schwierig zu treffen sind und nicht immer klar ist, ob ein einfacher oder doppelter Fingertipp erforderlich ist.Seiner Einschätzung nach bleiben 90 bis 95 Prozent der Interaktionen mit Maus und Tastatur sinnvoller. Touch kommt dort zum Einsatz, wo es gerade bequemer ist. Dass Apple macOS bereits auf wechselnde Eingabemethoden vorbereitet, hilft dabei, löst aber noch längst nicht alle Probleme.Auch der Spiegel beschäftigt sich in seiner ersten Rezension von Matthias Kremp mit Apples neuem Bedienkonzept. Andere Tester wie David Pierce von The Verge sehen den Touchscreen ebenfalls eher als gelegentliche Erleichterung denn als grundlegende Veränderung des Mac-Alltags.★ ifun.de bei Google bevorzugen ★Der Beitrag MacBook Pro mit Touch: Erste Tester sehen noch Luft nach oben wurde zuerst auf ifun.de veröffentlicht.