US-Jazzsängerin Cassandra Wilson tot

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02.09.2026 23.48Online seit gestern, 23.48 UhrDie US-Jazzsängerin Cassandra Wilson ist tot. Ihr Manager Robert Torre teilte dem Radiosender WBGO in New Jersey laut dem Onlineforum „Rolling Stone“ gestern mit, dass Wilson „friedlich zu Hause im Kreise ihrer Familie, enger Freunde und ihres Managers verstorben ist“.Torre nannte jedoch keine Todesursache. Die zweifache Grammy-Preisträgerin und Jazzsängerin, die unter anderem mit den Roots und Angelique Kidjo zusammenarbeitete, wurde 70 Jahre alt.Musik seit der KindheitMusik war seit ihrer Kindheit ein fester Bestandteil in Wilsons Leben. Sie wurde am 4. Dezember 1955 in Jackson, Mississippi, als Tochter von Herman B. Fowlkes, einem Jazzgitarristen und Grundschullehrer, geboren.Laut ihrer offiziellen Website spielte sie bereits mit sechs Jahren Klavier, mit zwölf Gitarre und sang bereits als Teenagerin professionell. Sie schloss ihr Studium der Massenkommunikation an der Jackson State University ab und begann in ihren Zwanzigern, Jazz zu singen.Wendepunkt 1992Einen entscheidenden Wendepunkt ihrer Karriere markierte laut „Rolling Stone“ ihr Album „Blue Light ’til Dawn“ von 1992, ihr sparsam arrangiertes Blue-Note-Records-Debüt, für das sie eine akustische Kulisse suchte. Neben eigenen Kompositionen sang Wilson darauf Stücke von Van Morrison, Joni Mitchell und Ann Peebles.Diesen Weg setzte sie 1995 mit „New Moon Daughter“ fort und mischte ihre starken Eigenkompositionen – allen voran „Little Warm Death“ und „Solomon Song“ – mit Coverversionen von Neil Young, U2, Hank Williams und den Monkees.Cassandra Wilson trat auch mehrmals in Österreich auf. So gastierte sie im November 2015 mit einer Hommage an die 1959 verstorbenen Jazz-Interpretation Billie Holiday, die damals ihren 100. Geburtstag gefeiert hätte. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.