04.09.2026 06.55Online seit heute, 6.55 UhrNEOS-Klubobmann Yannick Shetty fordert die Einführung einer österreichweiten „Integrationslandkarte“ nach dänischem Vorbild. Ziel sei es, in einem wissenschaftlichen Lagebild jene Stadtteile, Grätzl und Bezirke sichtbar zu machen, wo sich Parallelgesellschaften und Segregation entwickeln, um gezielt gegensteuern zu können, erklärte Shetty in Interviews mit „Presse“, „Standard“ und „Krone“ (Freitag-Ausgaben).Die Karte soll sich auf Kriterien wie hohe Arbeitslosigkeit und Langzeitarbeitslosigkeit, schwache Bildungsergebnisse, hohe Sozialleistungsabhängigkeit, überbelegte Wohnungen, geringe Deutschkenntnisse sowie eine niedrige Teilnahme an Integrationsangeboten stützen.Wenn mehrere dieser Indikatoren über längere Zeit auffällig sind, soll ein Gebiet als „Integrations-Hotspot“ gelten, hieß es von NEOS gegenüber der APA.Dort müssten dann Bund, Land und Gemeinde nachschärfen, etwa mit verpflichtender Sprach- und Bildungsförderung von klein auf, einer Neuordnung bei der Vergabe von Sozialwohnungen, mehr Sozialarbeitern oder verstärkter Polizeipräsenz, so der Vorschlag.Umsetzen soll die „Integrationslandkarte“ gemäß den pinken Vorstellungen Integrationsministerin Claudia Bauer (ÖVP). Man werde „innerhalb der Koalition darauf pochen, dass wir dieses Projekt nun umsetzen“, hieß es. Ähnliche erste Schritte gebe es bereits in Wien mit dem Integrations- und Diversitätsmonitor. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.