04.09.2026 07.00Online seit heute, 7.00 UhrKuba öffnet seine Wirtschaft angesichts einer schweren Krise und des Drucks der USA weiter für ausländische Investoren. Die Regierung in Havanna veröffentlichte gestern (Ortszeit) neue Vorschriften, die den Marktzugang in dem Karibikstaat erleichtern sollen.Firmen dürfen künftig Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen direkt einstellen und entlassen, ohne staatliche Arbeitsagenturen einschalten zu müssen. Zudem dürfen private Unternehmen Reisebüros betreiben und Selbstständige als Reiseführer arbeiten. Bisher wurde die Tourismusbranche vollständig vom Staat kontrolliert.Gemeinschaftsunternehmen und inländische Investoren müssen zudem Konten bei ausländischen Banken künftig nur noch melden und nicht mehr genehmigen lassen. Die neuen Regeln folgen auf ein historisches Paket von 176 Reformen, das im Juni angekündigt worden war.Außenhandelsminister Oscar Perez-Oliva Fraga räumte ein schwieriges Umfeld ein. Die Regierung wolle jedoch die Flexibilität erhöhen, Prozesse vereinfachen und Bürokratie abbauen, erklärte er. Damit solle auf die Forderungen von Investoren reagiert werden. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.