DJI ROMO P2 ausprobiert: Mehr Kraft und bessere Hinderniserkennung

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Mit dem ROMO P2 legt DJI bereits die zweite Generation seines Saug- und Wischroboters vor. Das transparente Design bleibt, unter der durchsichtigen Haube wurde aber deutlich nachgelegt: 36.000 Pascal Saugleistung, ein weiter ausschwenkender Wischarm und mechanische „Beine“ sollen den P2 gründlicher und beweglicher machen. Wir haben das neue Spitzenmodell ausprobiert.Auf den ersten Blick sehen sich der Vorgänger und Nachfolger zum Verwechseln ähnlich.Schon der erste DJI ROMO P konnte im ifun-Alltagstest mit leiser Arbeitsweise und sehr guter Navigation überzeugen. Beim P2 wirkt deshalb vieles vertraut. Roboter und Station bleiben transparent und geben den Blick auf Pumpen, Leitungen und Elektronik frei. Geschmackssache, aber auffälliger als die meist weiße oder schwarze Konkurrenz.Navigation bleibt die große StärkeDJI spielt auch beim P2 seine Erfahrung mit Kameras und räumlicher Erfassung aus, die man sich bei den Drohnen über mehr als ein Jahrzehnt angeeignet hat. Fischaugenkameras, LiDAR-Sensoren und KI erkennen Kabel, Schuhe und andere Hindernisse ausgesprochen zuverlässig. Neu ist, dass der Roboter Flüssigkeiten und Verschmutzungen besser voneinander unterscheiden und seine Reinigung entsprechend anpassen soll. Gerade um den Wasser und Futternapf von Haustieren klappt das sehr gut.Der P2 bewegt sich mühelos und zielstrebig durch die eigenen vier Wände.Im Alltag fährt der ROMO P2 strukturiert durch die Räume, bremst frühzeitig ab und arbeitet trotzdem dicht an Möbeln entlang. Gerade in Haushalten mit Spielzeug, vielen Kabeln oder Haustierzubehör ist diese zuverlässige Hinderniserkennung eine echte Bereicherung, die den Unterschied macht. Das gilt im übrigen auch für dunkle Bereiche, die mittels Hilfslicht ausgeleuchtet werden können. Liegt etwa unter dem Bett ein Kabel, dann wird das für den P2 nicht zum Problem.Neu sind auch bewegliche Radaufhängungen. Damit überwindet der P2 einzelne Schwellen bis vier Zentimeter und zweistufige Übergänge unter optimalen Bedingungen sogar bis 8,5 Zentimeter.Mehr Kraft und bessere KantenreinigungBeim Saugen steigt die maximale Leistung von 25.000 auf 36.000 Pascal. Vor allem auf Teppichen macht sich das bemerkbar. Zwei geteilte Hauptbürsten reduzieren zugleich das Verwickeln langer Haare.Beim Wischen bleibt DJI bei zwei rotierenden Mopps. Einer davon sitzt nun an einem 123 Grad weit ausschwenkenden Arm und erreicht Fußleisten sowie Bereiche unter Möbeln besser. Das ist zwar nicht auf dem Niveau vom Dreame X60 Pro Ultra, aber dennoch schon ganz gut für eine zweite Generation. Hartnäckige Flecken werden erkannt und bei Bedarf intensiver bearbeitet. Im Test entfernt der P2 auch leicht angetrocknete Ketchup-Flecken auf dem Boden mühelos.Überraschend ruhig bleibt zudem die Lautstärke. Trotz der höheren Leistung arbeitet der ROMO P2 im normalen Betrieb angenehm zurückhaltend. Der Roboter kann auch laufen, wenn man sich im gleichen Raum aufhält, ohne sofort zu stören.Die transparente Station ist nach wie vor ein Hingucker.Die Station übernimmt fast allesDie Basisstation leert den Staubbehälter, versorgt den Roboter mit Frischwasser und reinigt die Wischpads mit bis zu 80 Grad heißem Wasser. Anschließend werden sie getrocknet. DJI verspricht bis zu 365 Tage Betrieb ohne manuelle Grundreinigung der Station – Wasser nachfüllen, Schmutzwasser entleeren und Staubbeutel wechseln bleiben natürlich notwendig.DJI Home auf dem iPhoneGesteuert wird der Roboter über die DJI-Home-App. Karten, Räume, Sperrzonen, Teppichverhalten, Saugstärke, Wassermenge und Reinigungspläne lassen sich dort einstellen. Die Oberfläche ist übersichtlich und wirkt weniger überladen als manche Konkurrenzlösung.Über die Kameras lässt sich der ROMO auf Wunsch auch aus der Ferne durch die Wohnung steuern. Nach der Sicherheitslücke beim ersten ROMO ist das ein sensibles Thema. DJI hat P2 und Home-App inzwischen durch TÜV Süd prüfen lassen und kündigt zusätzlich einen lokalen Datenmodus an. Dieser soll die Internetverbindung kappen sowie Kamera und Mikrofon deaktivieren, ist zum Start aber noch als „Coming Soon“ angekündigt.Sehr spannend sind vor allem die Haustier-Optionen. Darin kann man weitere Einstellungen vornehmen, wenn sich Haustiere im Haushalt befinden. Beispielsweise kann man direkt in der Karte einen Bereich festlegen, wo sich Tiere besonders oft aufhalten. Dieser kann dann etwa besonders gründlich gereinigt werden, um etwa Flüssigkeiten, Tierhaare oder auch Katzenstreu zu entfernen. In der Praxis funktionierte dies bereits sehr gut, wenn auch nicht zu 100 Prozent zuverlässig.Der Romo P2 kann bis zu 8,5 Zentimeter hohe Kanten überwinden.Starker Nachfolger statt NeuanfangDJI erfindet seinen Saugroboter mit dem ROMO P2 nicht neu – muss es aber auch nicht. Die schon beim Vorgänger hervorragende Navigation wurde weiter verbessert, die Saugleistung steigt deutlich und mit Schwenkarm und beweglichen Beinen verschwinden zwei typische Einschränkungen moderner Saugroboter.Besonders überzeugend ist das Gesamtpaket aus Hinderniserkennung, guter Reinigung und leisem Betrieb. Die rotierenden Wischpads wirken neben den Walzensystemen mancher Konkurrenten weniger spektakulär, liefern aber weiterhin gute Ergebnisse. Verbesserungspotenzial sehen wir vor allem beim noch ausstehenden lokalen Datenmodus.Der DJI ROMO P2 kostet regulär 1.299 Euro. Zum Marktstart verlangt DJI für die Wassertank-Version vorübergehend 1.059 Euro. Wer bereits den ersten ROMO besitzt, muss nicht zwingend wechseln. Als Neueinstieg gehört der P2 aber zu den interessantesten Saugrobotern, die wir derzeit ausprobiert haben.DJI Home (Kostenlos, App Store) → function open_amazon(link) { if (navigator.userAgent.indexOf("Firefox") != -1) { window.open(link, '_blank'); } else { var tag = document.createElement('a'); tag.setAttribute('href', link); tag.innerHTML = "amzn"; tag.click(); } } Produkthinweis DJI ROMO P2 KI-gestützter Saug- und Wischroboter 1.059,00 EUR ★ iPhone-Ticker bei Google bevorzugen ★Der Beitrag DJI ROMO P2 ausprobiert: Mehr Kraft und bessere Hinderniserkennung Wurde zuerst auf iphone-ticker.de veröffentlicht.