Hue bekommt endlich Backups: Dazu kommen KI-Automationen und Nanoleaf

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Philips Hue nutzt die IFA für eines der größten Updates seines Smart-Home-Systems seit Längerem. Interessanter als viele der neu vorgestellten Leuchten sind dabei die Software-Neuerungen: Der bereits bekannte KI-Assistent kann künftig komplette Automationen erstellen, die lange erwartete Backup-Funktion nimmt konkretere Formen an und mit Nanoleaf öffnet Philips Hue sein Ökosystem für die Leuchtpanels eines direkten Konkurrenten.KI erstellt komplette Hue-AutomationenMit den neuen „Custom AI Behaviours“ wird der KI-Assistent deutlich vielseitiger. Statt lediglich Lichtszenen anhand einer Beschreibung zu erstellen, können Besitzer einer Hue Bridge Pro künftig per Text oder Sprache komplette Abläufe formulieren. Hue kombiniert dafür Auslöser, Bedingungen und Aktionen miteinander.Ein Befehl könnte beispielsweise festlegen, dass ein Bewegungssensor am Wochenende anders reagiert als unter der Woche oder das Flurlicht nur dann warmweiß einschaltet, wenn eine Tür geöffnet wird und die Sonne bereits untergegangen ist. Ebenso lassen sich Szenen beim Start einer Entertainment-Synchronisation auslösen oder individuelle Morgenroutinen beschreiben. Der Assistent erstellt daraus eine Automation, die der Nutzer vor der Übernahme noch bestätigen muss.Die Funktion setzt eine Hue Bridge Pro voraus und soll Anfang Oktober per Softwareupdate bereitgestellt werden. Deutsch wird ebenso wie Englisch, Niederländisch, Spanisch und Japanisch direkt unterstützt.Backup & Restore kommt – aber weiterhin ohne TerminFast noch wichtiger dürfte für langjährige Hue-Nutzer „Backup & Restore“ sein. Über entsprechende Pläne haben wir bereits Anfang 2024 berichtet. Nun nennt Philips Hue erstmals konkretere Details.Sowohl die klassische Hue Bridge als auch die Bridge Pro sollen ihre Konfiguration auf Wunsch in der Hue-Cloud sichern können. Das Backup umfasst Lampen, Zubehör, Räume, Zonen, Szenen und Automationen. Pro Zuhause lässt sich zunächst eine Sicherung speichern, die beliebig oft überschrieben werden kann und ein Jahr lang aufbewahrt wird.Einen Haken gibt es allerdings: Wiederherstellen lässt sich eine solche Sicherung zum Start ausschließlich auf der Hue Bridge Pro. Zudem nennt Signify weiterhin keinen Veröffentlichungstermin. „Backup & Restore“ befinde sich noch in Entwicklung und soll mit einem späteren Softwareupdate folgen.Nanoleaf Shapes ziehen in Hue einUngewöhnlich ist auch die neue Zusammenarbeit mit Nanoleaf. Wie bereits im Vorfeld durchgesickert war, können Shapes Hexagons, Triangles und Mini Triangles künftig direkt in das Hue-Ökosystem aufgenommen werden. Möglich macht dies ein neues Hue Wandleuchtenmodul für 39,99 Euro.Bis zu 100 kompatible Nanoleaf-Panels lassen sich darüber in Hue-Räume, Szenen, Automationen und Entertainment-Bereiche aufnehmen. Vorhandene Shapes können mit ihren bisherigen Verbindern weiterverwendet werden. Einige typische Nanoleaf-Funktionen bleiben allerdings außen vor: Eigene Nanoleaf-Szenen, Musikvisualisierungen, Touch-Gesten und spezielle Effekte werden nicht über die Hue-App gesteuert. Startersets mit Shapes und Hue-Modul beginnen bei 199,99 Euro.Sonos und Matter ebenfalls mit NeuerungenAuch die Zusammenarbeit mit Sonos wird ausgebaut. Hue-Schalter können künftig direkt ausgewählte Sonos-Funktionen übernehmen. Beim Tap Dial Switch lassen sich beispielsweise Wiedergabe und Pause auf Tasten legen, während das Drehrad die Lautstärke regelt. Auch Titel vor- und zurückspringen sowie Sonos-Favoriten starten ist vorgesehen. Eine Taste kann allerdings entweder einen Licht- oder einen Sonos-Befehl ausführen. Das Update ist für November geplant und setzt ebenfalls die Bridge Pro voraus.Daneben erweitert Philips Hue den Betrieb ohne Bridge. Kompatible Hue-Leuchten können gleichzeitig mit einer Matter-Plattform und unterstütztem Zigbee-Zubehör von Hue verbunden sein. Damit lässt sich beispielsweise die Steuerung über Apple Home mit physischen Hue-Schaltern kombinieren, ohne zwingend eine Bridge einzusetzen. Für den vollständigen Funktionsumfang bleibt die Bridge beziehungsweise Bridge Pro jedoch erforderlich.Neue Wege für Hue SyncBeim Heimkino bringt Philips Hue gleich zwei neue Sync-Lösungen. Play Screen Sync sitzt mit einer Fischaugenkamera oberhalb des Fernsehers und analysiert das tatsächlich angezeigte Bild. Dadurch funktionieren neben HDMI-Geräten auch integrierte Streaming-Apps und klassisches Fernsehen. Unterstützt werden Fernseher bis 85 Zoll, der Preis beginnt bei 119,99 Euro.Die neue Play HDMI Sync Box 4K kostet ab 149,99 Euro und richtet sich mit nur einem HDMI-Eingang an einfachere Setups. Sie unterstützt HDMI 2.0 mit 4K bei 60 Hertz sowie HDR. Wer mehrere Zuspieler, 4K mit 120 Hertz oder 8K benötigt, muss weiterhin zur Sync Box 8K greifen.Neu ist zudem, dass sich ein kompatibler Play Gradient Lightstrip über Bluetooth direkt mit Screen Sync oder der neuen Sync Box verbinden lässt. Eine Hue Bridge ist für ein einfaches Ein-Leuchten-Setup damit nicht mehr erforderlich. Mit Bridge lassen sich weiterhin bis zu zehn Hue-Leuchten synchronisieren. Neue zuschneidbare Play Gradient Lightstrips starten bei 99,99 Euro, die Pro-Version wird erstmals auch für Fernseher bis 100 Zoll angeboten.Liane, Signe und reichlich Licht für draußenBei den eigentlichen Leuchten fällt vor allem der neue Liane 360°-Lichtschlauch auf. Die drei oder fünf Meter lange OmniGlow-Leuchte strahlt rundherum und kann zugeschnitten, an Wand oder Decke befestigt oder frei als Gestaltungselement eingesetzt werden. Der Preis beginnt bei 399,99 Euro. Die Signe-Familie wächst zudem um Pendelleuchte, Pendulum und den Signe Pole.Für draußen kommen drei neue Festavia-Varianten als Lichtervorhang, Lichtnetz und Eiszapfen-Lichterkette hinzu. Die Preise beginnen bei 229,99 Euro. Ergänzt werden sie durch die Außenleuchten Semeru, Scenova, Muscari und Struana ab 79,99 Euro sowie den neuen zuschneidbaren OmniGlow Outdoor Lightstrip in drei, fünf und zehn Metern Länge. Dieser startet bei 199,99 Euro.★ iPhone-Ticker bei Google bevorzugen ★Der Beitrag Hue bekommt endlich Backups: Dazu kommen KI-Automationen und Nanoleaf Wurde zuerst auf iphone-ticker.de veröffentlicht.